Martina Eisenreich – Violin Tales

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Beschreibung

Martina Eisenreich Violin, Viola, Celesta
Wolfgang Lohmeier Drums, Percussion, Vibraphone
Christoph Müller Guitars
Kiko Pedrozo Harp, Vocals
Hansi Zeller Accordion
Stephan Glaubitz Double Bass, Baritone Horn

Special Guests

Deutsches Filmorchester Babelsberg
Reinhard Greiner Trumpet
Evelyn Huber Harp
Knud Mensing Guitar
Christoph Müller Guitar Solo
Johannes Ochsenbauer Double Bass
Andreas Sterr Melodica

 

„und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.“

(Joseph von Eichendorff)

Wundersame Erzählungen in silbernen Mondnächten über die Sehnsucht nach vergangenen Welten, in denen das Wünschen noch geholfen hat: ungebändigtes Zirkusleben, flirrende Wüstenklänge, orgiastische Trommel-Gelage in wilden Moorlandschaften.

Eine uralte Geschichtenerzählerin geht mit uns auf diese sinnlich verführende  Reise mit ungewissem Ziel: die Geige, eine betagte rote Französin aus dem Jahr 1885, verwandelt mit unsäglich schöner Stimme zärtlich verwobene Klangmomente zu sagenhaften Bildern.

Wie ein Film, den man durch seine Ohren sieht und mit dem Herzen hört.

Mit geschlossenen Augen fühlt Martina Eisenreich sich in diese Anderswelt geigerischer Hexenkunst. Ihre Violintechnik ist außergewöhnlich, so außergewöhnlich wie ihr Einfühlungsvermögen. Ihr inniger Ton trifft tief und unvermittelt – und ihr Ensemble agiert mit einer Herzenswärme, die den Zuhörer von Anfang an in den Bann schlägt.

Begleitet vom Meister der Trommeln, Zimbeln und Glöckchen, Wolfgang Lohmeier, von Stephan Glaubitz an einem eigenwillig starken Kontrabass und Christoph Müller an einer erfrischend jungen Gipsy-Gitarre und einer noch verwegeneren E-Gitarre. Auch gute alte Bekannte sind als Gäste eingeladen, wie zum Beispiel Kiko Pedrozo, der südamerikanische Harfenvirtuose – Seite an Seite mit Evelyn Huber an der großen klassischen Konzertharfe, und Hansi Zeller am Akkordeon.

Nach dem überwältigendem Erfolg ihrer Konzertprogramme Wundergeige und Lauschgold präsentiert die rothaarige Komponistin und Geigerin nun ihr neues Album, mit dem sie einen neuen Meilenschritt in ihrer ganz eigenen Form der kunterbunten Tonpoesie geht.
Im Vordergrund stehen auch hier wieder ihre Eigenkompositionen, wie zum  Beispiel die Legende vom Mondmann – auch wenn die fulminante symphonische Interpretation des Deutschen Filmorchesters Babelsberg, die auf der CD einen prominenten Platz einnimmt, im nächsten Moment plötzlich als Reggae im Trommelfeuer um die Ecke biegt. So sprengt das Quartett stets die Grenzen zwischen traditioneller und komponierter Musik. Denn alles ist erlaubt: von gewaltiger, tief berührender orchestraler Emotion bis hin zu den wildesten Folklorerohstoffen aller Herren Länder.

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