Jenny Evans – Jazz vom Feinsten

Die britische Jazzsängerin und Wahlmünchnerin Jenny Evans veröffentlicht im November via GLM ihr mittlerweile zehntes Album „Be What You Want To“. Neben zwei Eigenkompositionen covert sie darauf berühmte Rock- und Popsongs der 60er und 70er Jahre, wie z. B. von den Rolling Stones, den Beatles oder Sting.

Jenny Evans tourte in den vergangen Jahren bereits erfolgreich durch Russland, Japan oder den Libanon. Zur VÖ des neuen Albums spielt die Schauspielerin und Autorin im November wieder zahlreiche Konzerte in Deutschland.

Pressestimmen

„Sie ist besser denn je. Farbige Modulation und anschmiegsame Phrasierungen, fröhlicher Scat und sanfte Gefühlsintensität halten sich die Waage. Ihre klare, weiße Stimme hat Kontur bekommen und sich zu einem charakteristischen Instrument entwickelt, das sich souverän den Emotions- und Ausdrucksforderungen der Kompositionen stellt.“
Ralf Dombrowski, Süddeutsche Zeitung

„Das Wechselspiel zwischen Tradition und Moderne in sparsamer Eleganz auslotend, das gehört hingegen zum Erkennungszeichen des Rudi Martini Trios und der in London geborenen Sängerin Jenny Evans. Abseits der abgetretenen Pfade formaler Interpretationsmanierismen setzen sich alle vier Musiker für eine großzügige wie eigenständige Umsetzung des Umsetzung des kompositorischen Materials ein und hauchten der Ahnengalerie des Jazz, von Cole Porter über Erroll Garner bis zu Duke Ellington, nuancierte Zeitlosigkeit ein.“
Jörg Konrad, Süddeutsche Zeitung

Jenny Evans LIVE

Technikrider Jenny Evans

Jenny Evans wird begleitet von Akkordeon, Gitarre, Bass, Schlagzeug, Saxophon & Bassklarinette – Besetzung variabel

Tourzeitraum: Mitte November 2016 bis Ende Dezember 2016 und ab Februar 2017

Biographie

Jenny Evans wurde in Highgate im Nordwest London geboren und wuchs in Beckenham auf, ein Vorort der Haupstadt in er Grafschaft Kent. Schon als Teenager zeigte Jenny Evans ein großes Spektrum an Talenten. Sollte sie die Kunstakademie besuchen, die Schauspielschule oder doch besser das Konservatorium? Da Jenny bereits auf der Theaterbühne und in Konzertsälen agierte schätzte sie die Chancen als darstellende oder bildende Künstlerin nüchtern ein. Daher entschied sich die junge Engländerin für ein weniger glamouröses, aber bodenständiges Sprach- und Literaturstudium. Als zweite Sprache wählte sie Deutsch, und so kam sie im jungen Alter von 20 Jahren nach Deutschland, an die Universität von München.

In München nahmen die Dinge eine ungeplante, aber wohl zwangsläufige Entwicklung. Ihre englische Muttersprache, ihre Schauspiel-Erfahrung, ihre Kenntnis amerikanischer Songs und ihr großes Gesangstalent – bald gehörte sie auch dem Münchner Universitäts-Chor an – verbündeten sich quasi hinter Jennys Rücken und katapultierten die junge Frau unversehens auf die Bühne – als Jazzsängerin. Nach ersten Schritten im Dixieland gründete sie 1981 ihre eigene Band und entwickelte ein Repertoire nach ihrem Geschmack: Jazz, Rhythm ’n‘ Blues, rhythmischer Pop.

Kaum hatte sie ihren M.A. an der Uni gemacht, stieg Jenny Evans unaufhaltsam zur Münchner Lokalgröße auf. Sie stand auf der Bühne neben Musikern wie Benny Bailey, Al Grey und Buddy Tate, machte Tourneen durch Japan und Russland, leitete ihren eigenen Jazzclub („Jenny’s Place“), sang in Musical-Inszenierungen („Kiss Me, Kate“, „Blood Brothers“), spielt Theater- und Fernsehrollen, betextet Songs und arbeitet als Synchron-Sprecherin. Außerdem ist diese vielseitige Frau Mitglied der Autorengruppe „Munich Writers“, schreibt derzeit an einem sozio-politischen Thriller und ist obendrauf eine versierte Aquarellistin.