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Kurz nachgefragt – heute bei Sven Faller

Heute im Gespräch mit Sven Faller z.Z. Dozent bei der Sommerakademie in Neuburg und GLM Wiederholungstäter

♪Du bist gerade u.a. mit deinen Dozenten- und GLM-Kollegen Esther Kaiser und Guido May in Neuburg an der Donau gemeinsam auf der Bühne gestanden für die Sommerakademie. Wie war das Konzert?
♫Sven: Das Konzert hat mal wieder gezeigt, dass das wichtigste beim Musikmachen die Chemie zwischen den beteiligten Personen ist. Wir hatten ja noch nie zusammen gespielt und kaum Zeit zum Proben gehabt. Trotzdem ist es ein tolles Konzert für das Publikum geworden. Das ist wie im richtigen Leben: wenn alle offen sind und keine Egos am Start sind kann die Kommunikation und Energie fließen. Fehler sind nie das Problem, sondern nur wie man damit umgeht das hat dieses Ensemble vorbildlich vor gemacht. Wir haben natürlich auch Stücke aus Esthers wunderschöner neuer CD Songs of Courage gespielt. Das war eine besondere Freude!

♪Ihr gebt euren Schülern sicherlich einiges mit an Know How und Erfahrungswerten. Was nehmt ihr von euren Schülern mit?
♫Sven: Jeder Mensch ist ein Unikat, hat andere Bedürfnisse und Vorlieben und sein ganz individuellen Weg Und so ist es dann auch mit jeder Gruppe.Da muss man ständig neue Wege finden, die Leute voran zu bringen. Mit vorgefertigten Konzepten kommt man meistens nicht soweit.

♪Ist die Zukunft des Jazz gesichert – gibt es genügend Nachwuchs?
♫Sven: Wir haben hier Leute jeder Altersgruppe die gerne kreativ Musik mit anderen spielen wollen, egal welche Musikrichtung. Manche spielen seit Jahren in Bands. In Deutschland wird viel Musik auf die Bühne gebracht auf allen Ebenen. Das versuchen wir hier zu fördern.

Wer hören will, was für Musik Sven Faller eigentlich macht oder was er vielleicht noch an spannenden Geschichten auf Lager hat – unbedingt „Night Music“ anhören! Wie man auf dem Foto gut erkennen kann, ist Sven Faller nicht nur als Dozent stilistisch breit aufgestellt 😉 Hier geht´s zur CD

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Kurz nachgefragt – heute bei Esther Kaiser

Heute im Gespräch mit Esther Kaiser z.Z. Dozentin bei der Sommerakademie in Neuburg
♪Du bist gerade u.a. mit deinen Dozenten- und GLM-Kollegen Guido May und Sven Faller in Neuburg an der Donau gemeinsam auf der Bühne gestanden für die Sommerakademie. Wie war das Konzert?
♫Esther: Das Konzert war ein echtes Geschenk für mich – musikalisch wie menschlich stimmte einfach die Chemie. Respekt und Neugier auf die Mitmusiker, offene Ohren und die Individualität von jedem Einzelnen die sich auch in den eingebrachten Stücken zeigte, haben diesen Abend zu etwas sehr Besonderem für mich gemacht. Das wird noch eine ganze Weile nachwirken!

♪Ihr gebt euren Schülern sicherlich einiges mit an Know How und Erfahrungswerten. Was nehmt ihr von euren Schülern mit?
♫Esther: Ich bin immer wieder beeindruckt wie ernsthaft viele Menschen, die teils auch schon lange im Beruf stehen ihr musikalisches/ sängerisches Hobby betreiben. Gerade beim Singen muss man sich ja öffnen und im besten Sinne des Wortes auch verletzlich machen. Sich vor Andere hinstellen und sich zeigen. Wenn man das nicht ständig macht kostet das immer wieder grosse Überwindung und ich finde das sehr mutig. Ich sehe hier Leute, die auch noch in späteren Jahren etwas Neues entdecken möchten in sich und auslosten möchten, was stimmlich und musikalisch möglich ist. Toll finde ich ja, dass die meisten Teilnehmer auch ganz offen fürs vokale Improvisieren sind; sich ohne den doppelten Boden von etwas Vorgeschriebenem auszuprobieren, dazu gehört Courage!

♪Ist die Zukunft des Jazz gesichert – gibt es genügend Nachwuchs?
♫Esther: Gerade im Bereich der ambitionierten HobbysängerInnen ist das Jazz-Standard Repertoire einer der grössten Bereiche aus denen Songs ausgewählt werden. Viele möchten Stücke singen, die auch schon Ella, Sarah, Billie und Co. gesungen haben. Und sie scheuen sich auch nicht davor, zu scatten; viele arbeiten sehr ernsthaft an Übungen zu Harmonie und Rhythmus und suchen sich oft sehr fordernde Songs aus (manchmal auch zu fordernd ;-))Daher kommt dem Jazz im vokalen Bereich definitiv eine wichtige und beliebte Rolle zu.

Wer hören will, wie Esther Kaiser singt – am 31.08.2018 erscheint ihr neues Album „SONGS OF COURAGE“ bei GLM. Reinhören und vorbestellen könnt ihr hier

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Kurz nachgefragt – heute bei Guido May

Im Gespräch mit Guido May z.Z. Dozent bei der Sommerakademie in Neuburg und seit langer Zeit bei diversen GLM Produktionen an den Drums dabei!

♪Du bist gerade u.a. mit deinen Dozenten- und GLM-Kollegen Esther Kaiser und Sven Faller in Neuburg an der Donau gemeinsam auf der Bühne gestanden für die Sommerakademie. Wie war das Konzert?

♫Guido: Das Konzert war fantastisch. Jeder der Dozenten hat großartige Stücke mitgebracht und nach nur zwei sehr konzentrierten Proben, gleichem musikalischen Verständnis und Einfühlungsvermögen war das Konzert ein Highlight, in dem der Funke sofort aufs Publikum übergesprungen ist.

♪Ihr gebt euren Schülern sicherlich einiges mit an Know How und Erfahrungswerten. Was nehmt ihr von euren Schülern mit?

♫Guido: Ich gebe Tipps zum richtigen Üben am Instrument und einen Überblick über die verschiedenen Richtungen des Jazz. Wenn das in den wenigen Tagen umgesetzt wird und auch weiterhin den Schüler nachhaltig begleitet, ist der Sinn eines solchen Workshops erfüllt.

♪Ist die Zukunft des Jazz gesichert – gibt es genügend Nachwuchs?

♫Guido: Nachwuchs gibt es genug, um die Pflege der Spielstätten sollte sich vermehrt gekümmert werden.
Jazz macht allerdings nicht nur werdenden Profis Spaß, sondern auch den Hobbymusikern.

Es lebe der Jazz! Wir bieten die CD “TOO EARLY FOR THIS WORLD” von Peter O Mara, Henning Sieverts & Guido May, die im Jahre 1997 bei GLM erschienen ist aktionsweise für EUR 10 (versandkostenfrei) an!

Oder ganz aktuell mit dabei auch bei dem David & Danino Weiss Quartett: “VIOLETS FOR YOUR FURS” – sanft, unaufgeregt, harmonisch, melodiös…diese Platte kann ab sofort vorbestellt werden!

 

 

 

 

 

 

 

 

Und wer ihn einfach mal in Echt erleben will, der möge zu seiner Jazzclub Unterfahrt Woche von 21.-25.8. kommen. Mehr Info hier

Foto Drums: Copyright Mandy Mellenthin

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WM aus – Sound an! GLM Rabatt Aktion spendet traurigen Ohren Trost…

Fußball und Musik haben eine Gemeinsamkeit: sie lösen Emotionen aus!

Das GLM Repertoire hat für jede Stimmung den passenden Soundtrack auf Lager…

egal, ob Sie sich am liebsten auf den nächsten fliegenden Teppich schwingen und flüchten wollen (FLYING CARPET, Quadro Nuevo & Cairo Steps),

Taschenhymnen für unterwegs suchen, die Sie Mantra-mäßig vor sich hin summen können (TASCHENHYMNEN, Tsching),

nicht glauben können, dass es „JETZT UND IN ECHT“ (JETZT UND IN ECHT, Kilian Kemmer Quartett) passiert ist

oder

es mit Humor nehmen und sich denken, EGAL WAS KOMMT (EGAL WAS KOMMT, Berta Epple)

NUTZEN SIE DEN GLM RABATT:

20% Rabatt auf Ihre Bestellung bis Montag, 02.07.2018 bei uns im GLM Shop.
Einfach den Gutschein “WM Rabatt” an der Kasse einlösen.

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Trio Laccasax – In Music at Home

Heute geht das neue Album “IN MUSIC AT HOME” von Trio Laccasax auf Reisen, immer auf der Suche nach einer neuen Heimat…ideal zum Runterkommen, Reinfühlen, Abgehen und Genießen – also ein 1a Weggefährte für sämtliche Lebenslagen. Wer so einer CD ein schönes Zuhause bieten will, kann sie gerne hier bestellen:
http://smarturl.it/inmusicathome

 

Auf ihrer ersten CD “Passe Partout” hat Trio Laccasax in seiner Stammbesetzung gespielt. Beim zweiten Album wird klar, dass sich die Musiker an verschiedenen Instrumenten beheimatet fühlen und die Stammbesetzung wird aufgelöst. In dem neuen Programm, das sich hauptsächlich während und aus der Tournee 2017 heraus entwickelt hat, spielt Timofey Sattarov fast ein Drittel der Spielzeit Klavier anstatt Akkordeon, der Saxophonist Adrey Lakisov wechselt immer wieder zwischen Gitarre und Saxophon und der Bassist Bernd Gesell nutzt seinen Kontrabass oft auch für Percussion. Die Grenzen der herkömmlichen Spieltechniken werden überschritten, moderne Spieltechniken der jeweiligen Musikinstrumente kommen zum Einsatz. All das erweitert das Klangspektrum. Es ist, wenn man so will, die vierte Dimension in der dreidimensionalen Besetzung.

 

Im Mittelpunkt von „IN MUSIC AT HOME“ stehen diesmal Eigenkompositionen, wie z.B. das melancholische Le Petit Prince, oder auch Suse (abgeleitet von den darin enthaltenen Sus-Akkorden), das man als eine musikalische Enzyklopädie im 5-Minuten-Format bezeichnen kann. Bernd Gesell erzeugt mit einem ausgedehnten Bass-Solo eine klangreiche Tiefebene bei Horizontale, wobei man beim ersten Höreindruck den Kontrabass auch mit einem Zimbal verwechseln könnte. Nach wie vor dabei im Gepäck sind Astor Piazzolla Kompositionen, wie Le Grand Tango und Reminiscence, die in einem Trio Laccasax-typischen Kleid erscheinen.

 

 

Timofey Sattarov Akkordeon, Piano / Komposition

Andrey Lakisov Saxophone, Gitarre

Bernd Gesell Kontrabass