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Happy Release Day: Heute CROSSING LIFE LINES – MULO FRANCEL

Saxophonist und Weltenbummler Mulo Francel versammelt kreative Musiker mit biografischen Wurzeln in Mittel- und Ost-Europa. Mit beflügelndem Jazz und World Music feiern sie 75 Jahre Frieden zwischen den Ländern. Einen historisch beispiellosen Frieden, der alles andere als selbstverständlich ist. Einen Frieden, den es zu erhalten gilt.

Die Idee zu diesem Album entstand während einer ausgedehnten Konzerttour von Mulo Francels Ensemble Quadro Nuevo durch Tschechien und Polen. In der Begegnung mit unzähligen herzlichen Menschen ließen ihm die Emotionen dieser Reise keine Ruhe. Essenzielle Fragen drängten sich auf: Wie gehe ich mit dem Leid um, das die Generation unserer Großväter verursacht hat? Spricht man es an? Entschuldigt man sich?

Mulo Francel:

„Das Ende des Zweiten Weltkrieges ist über 75 Jahre her. Vorbei die Besatzung, das Internieren, das massenhafte Vergewaltigen und Töten, die Vertreibung aus der Heimat. Vorbei. Zumindest in Mitteleuropa und den angrenzenden Ländern im östlichen Europa.

Ich suchte Kollegen, die mein Anliegen verstehen. Die aufgrund ihrer Biografie einen Sinn für das Überwinden von Grenzen und das Bauen von versöhnenden Brücken zwischen den Völkern haben.

Mir war es wichtig, dass jeder dieser fantastischen Musiker seine schöpferische Kraft auf dem Album frei entfalten kann.“

Mehr Informationen gibt’s hier:

https://www.glm.de/produkt/mulo-francel-crossing-life-lines/

 

Mulo Francel sax

Diknu Schneeberger guitar
Philipp Schiepek guitar

Izabella Effenberg vibraphone

David Gazarov piano
Bernd Lhotzky piano

Robert Kainar drums
Stefan Noelle drums

D.D. Lowka bass
Sven Faller bass

Jiří Bárta cello

 

Das Video zum Titel NAAB gibt’s hier https://www.youtube.com/watch?v=VqNUrinsSPw

Die Musik zum Reinhören und Bestellen https://smarturl.it/mfcrossinglifelines

 

 

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SUMMER@HOME und BREATHE OUT

YEARNING LOCK DOWN SONGS – SUMMER@HOME

Wir haben uns daran gewöhnt, unser sommerliches Glück in der Ferne zu suchen, dabei bietet der heimische Garten fast alles, was man sich nur wünschen kann. Schlauchboot fahren im Planschbecken, Surfen im Fischweiher, Trommeln im Gemüsebeet oder Musizieren mit einem Schaf. Summer@Home ist ein sonniger Salsa, der mit kindlicher Freude dem nachspürt, was wir schon immer um uns hatten aber nie dort gesucht haben…

Musik: Andreas Hinterseher

https://smarturl.it/summerathome

 

 

 

EIN WEITERES WERK AUS DER REIHE CONTEMPLUM –  BREATHE OUT

Atme ruhig. Atme tief.
Der Geist kommt zur Ruhe.
Atme aus. Atme ein. Atme aus.
Denke an nichts. Spüre nur.
Atme ruhiger. Atme tiefer.
Fühle den rhythmischen Fluss.
Atme aus. Atme ein. Atme aus.
Körper und Seele werden eins.
Atme ruhig. Atme tief.

Quadro Nuevo entwarf den Song Breathe Out vor einigen Jahren als Musik zu einem Film über ein buddistisches Thema. Der Film wurde nie gesendet und vermutlich auch nie fertig. Aber die Arbeit daran hat Spaß gemacht und die Denkrichtung hat der Musik eine spezielle Farbe gegeben. Weit ab von dem, was die Band sonst auf ihren Live-Konzerten spielt.

Quadro Nuevo spielt hier in folgender Besetzung:
Mulo Francel  folk flutes
Evelyn Huber  harp
Chris Gall        piano
D.D. Lowka     percussion,bass

composed by Chris Gall

https://smarturl.it/qnbreatheout

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Cinema Paradiso – Quadro Nuevo

Am 6. Juli verstarb Ennio Morricone in Rom. Die Musiker von Quadro Nuevo halten ihn für einen der größten Komponisten unserer Zeit. Kurz vor seinem Tode nahmen sie noch eines seiner Stücke auf: Cinema Paradiso

Ennio Morricone komponierte es zusammen mit seinem Sohn Andrea als einfühlsames Musik-Thema zum Film Nuovo Cinema Paradiso (1988) des Regisseurs und Drehbuchautors Giuseppe Tornatore.
Der Film spielt über weite Strecken in einem kleinen Ort auf Sizilien und skizziert auf nostalgisch-eindringliche Weise die Geschichte des örtlichen Kinos, des enthusiastischen Filmvorführers Alfredo, der bei einem Brand sein Augenlicht verliert, und seines kleinen Helfers, des Halbweisen Toto, der geprägt von seiner Welt später selbst Regisseur wird.

Cinema Paradiso wird im Oktober 2020 auf dem neuen Quadro Nuevo-Album MARE erscheinen.

Music: https://smarturl.it/qncinemaparadiso

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THE NEW GIPSY SOUND – DAVID UND DANINO WEISS QUARTETT

David & Danilo Weiss Quartett - The New Gipsy Sound

Der Gipsy Swing, auch Jazz Manouche oder Hot Jazz genannt, ist bis heute gewissermaßen eine Familienangelegenheit – was auch eine andere gerne verwendete Bezeichnung andeutet: Sinti Swing. Schon immer pflegten die Sinti als mobile Volksgruppe ihre eigene Kultur. Zu ihrem musikalischen Stammvater wurde Django Reinhardt, der mit dem Gitarrenswing seines „Hot Club de France“ den einzigen originär europäischen Stil des frühen Jazz kreierte. Seinem Vorbild eiferten und eifern viele Sinti nach; der Gipsy Swing wird dabei in den Familien von Generation zu Generation ganz ohne Noten tradiert – die meisten Sinti Swinger sind Autodidakten und Intuitivmusiker.

Eine der größten und produktivsten Familien ist die Weiss-Familie. Zahlreiche herausragende Hot-Jazz-Musiker entstammen ihr, der vielleicht bekannteste ist der 2012 gestorbene Gitarrist Traubeli Weiss. Von ihm, ihrem Onkel, lernten auch David und sein Cousin Danino Weiss, und doch schlugen sie wie viele Sinti-Musiker ihrer Generation, also den heute 20- bis 30-Jährigen, neue Wege ein. Schon allein, weil sie sich nicht für Gitarre oder Geige entschieden, die klassischen Lead-Instrumente des Gipsy Swing, sondern David für das Akkordeon und Danino fürs Klavier. Auf diesen Instrumenten wurden sie von vorneherein mit einer breiteren Palette des Jazz groß. Es ist also kein Zufall, dass ihr neues, zweites Album „The New Gipsy Sound“ heißt.

Auch, weil die Besetzung ihres Quartetts untypisch ist. Ihre Begleiter sind keine Sinti, sondern Peter Cudek, einer der versiertesten und variabelsten Bassisten der süddeutschen Szene, und Guido May, ein international renommierter Schlagzeuger, der vor allem im schweren Groove seine Heimat hat und seit vielen Jahren als Drummer von Pee Wee Ellis am Erbe von James Brown mitstrickt.

Auf „The New Gipsy Sound“ geht es vor allem zurück nach Frankreich.

David Weiss Akkordeon
Danino Weiss Piano
Peter Cudek Bass
Guido May Drums

Special Guests:

Stochelo Rosenberg Gitarre
Biréli Lagrène Gitarre
Hono Winterstein Gitarre
Wolfgang Lackerschmid Vibraphone

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Hier geht’s zur Musik: THE NEW GIPSY SOUND– DAVID UND DANINO WEISS QUARTETT

Künstlerwebseite: https://ddweiss.com/

 

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Heute ein weiterer Einblick in QUADRO NUEVO – SECRET RECORDINGS und ein weiteres Werk aus der Reihe CONTEMPLUM

QUADRO NUEVO – SECRET RECORDINGS

SUSANNATA

Susannata war eine der ersten Kompositionen von Mulo Francel aus den frühen 90er Jahren.

Es ist das erste Stück, das er nicht wie sonst üblich auf der Gitarre oder am Piano entwickelte sondern auf dem Sopran-Saxophon während einer ausgedehnten Reise durch Latein-Amerika.Dabei ließ es sich von der afrokubanischen Musik inspirieren und legte es im Stil eines schnellen 6/8 Groove an.

Später wurde es von der Band Mind Games viele Abende live gespielt und bei Konzerten mit dem funkensprühenden brasilianischen Trompeter Claudio Roditi aufgenommen (siehe das Album Mind Games & Claudio Roditi: Live).

Der Titel des Songs bezieht sich auf eine Widmung an die Pianistin Susi Weiss, mit der Mulo Francel am Saxophon, Quadro Nuevo-Kollege D.D. Lowka am Bass und viele weitere regiolnale Musiker jeden Sonntag eine Jazz Jam Session im beschaulichen oberbayerischen Städtchen Rosenheim veranstalteten. Dort gab es den kleinen Club Le Pirate. Und von hier aus starteten die jungen Musiker ihre Laufbahn.

Susannata war auch ein wesentliches Element des Quadro Nuevo Debut-Album Luna Rossa, wo das virtuose Thema des Songs von Robert Wolf an der Flamenco-Gitarre gespielt wurde.

Die hier vorliegende Version wurde im Bayerischen Rundfunk München aufgenommen.

https://smarturl.it/qnSusannata

 

und ein weiteres Werk aus der Reihe

CONTEMPLUM – Meditation – Contemplation – Music Flow

Stay Away and Play Andreas Hinterseher

Im Frühling 2020 wurden nahezu alle Musiker nach Hause verbannt und durften ihrer Konzerttätigkeit nicht mehr nachgehen. Neben allen Folgen war es vor allem eines: ein zurück geworfen werden auf das Notwendigste, eine Begegnung mit sich selbst. Frei von jeglicher Ablenkung. Eigentlich etwas, was viele von uns sich schon immer gewünscht haben. In der strengsten Phase des Lockdowns ist Stay Away And Play entstanden. In einem meditativen Moment im Angesicht eines völlig leeren Terminkalenders und ohne Kontakt zur Außenwelt. In vollkommener Eigenregie, von der Komposition zum Arrangement, von der Aufnahme bis zur fertigen Mischung. Stay Away And Play….

 

https://smarturl.it/contemplumStayAway