In einer Welt, die zugleich von betörender Schönheit und stillen Sorgen erfüllt sein kann, öffnet die Musik des Trio Sfera ein Tor zu einer Sphäre der Sinnlichkeit – voller Licht, Hoffnung und innerer Bewegung.
Mit seinem Debütalbum „Verschwiegene Lieder“ begibt Trio Sfera sich auf eine Reise in unbestimmte Sphären. Verwurzelt in der Klassik, überschreiten die drei Musiker spielerisch stilistische Grenzen – stets geleitet von der Neugier, wie aus Form und Klang neue ästhetische Landschaften entstehen können. Viele Jahre haben sie als Live-Ensemble den Sänger Konstantin Wecker auf seinen Konzerten begleitet. Längst jedoch haben sie sich als selbstbestimmtes Instrumental-Ensemble emanzipiert und stehen nun als eigenständiges Trio für sich.
Nomen est omen! Das Trio versteht sich im besten Sinne seines Namens als reisender Botschafter akustischer Weltmusik – jenseits gängiger Genregrenzen. In seinem Spiel verbinden sich Elemente der französischen Valse Musette, des Jazz, brasilianischer Samba und Bossa Nova, die melancholischen Bandoneonklänge eines Astor Piazzolla und die rhythmische Fülle des Balkans zu einem vielschichtigen Klangbild. Trotz der musikalischen Vielfalt bewahren die drei Musiker stets eine unverkennbare Handschrift. Ihre Arrangements wirken niemals collagehaft, sondern entwickeln sich mit natürlichem Fluss, Esprit und persönlichem Ausdruck.
Vladislav Cojocaru (Akkordeon), Vlado Grizelj (Gitarre) und Giorgi Makhoshvili (Bass) stammen aus Moldawien, Bosnien-Herzegowina und Georgien. Bedingt durch den biografischen Hintergrund der Musiker ist ihre Phrasierung durchwoben von osteuropäischen Verzierungen und lyrischer Melodik.
Die Stücke, aus der Feder der Ensemblemitglieder, erzählen von Unabhängigkeit, Lebensfreude und innerer Beweglichkeit. In einem Moment zart und verwegen, im nächsten aufbrausend und voller Emotion – das Klangspektrum ist weit. Stolz und Bodenhaftung sind ebenso präsent wie die Freude am virtuosen Spiel. Im Zentrum stehen dabei die Eleganz der französischen Musette und die rhythmische Raffinesse des Jazz.
Dort, wo Wellen, Licht und Sonne die Landschaft formen, wo alte Dörfer in den Hügeln schlummern und ein Kafenion der Treffpunkt für Einheimische bleibt, haben wir uns zurückgezogen, um neue Lieder aufzunehmen.
Fernab der Touristenströme und der großen Weltpolitik entstand Musik, die nach Zitronen, wildem Rosmarin und der heiteren Melancholie des Südens duftet.
Inside the Island ist eine Reise ins Innere – nicht nur geografisch, sondern auch musikalisch und seelisch.
Quadro Nuevo, das sind auf diesem Album Mulo Francel(Tenorsaxofon, Klarinette, Mandoline, Whistle), Andreas Hinterseher (Akkordeon, Bandoneon, Vibrandoneon), Didi Lowka (Kontrabass) und als jüngstes Ensemblemitglied der Gitarrist Philipp Schiepek. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach dem „Simple Life“, einer entschleunigten, kontemplativen Lebensweise, die den Blick für das Wesentliche schärft.
Fernab der Touristenströme und der großen Weltpolitik entsteht Musik, die wärmend, archaisch und zeitlos wirkt – geboren aus der Weite und Gelassenheit der Ägäis.
Erscheint am 17.Oktober 2025 auf Vinyl, CD, Musikkassette sowie in Digital Stereo und im Dolby-Atmos Stream.
Auf seinem neuen Album „The Afrodub Experience“ nimmt uns Multiinstrumentalist und Produzent Umberto Echo mit auf eine Reise durch Zeit und Raum über vier Kontinente. Mit zahlreichen Mitstreitern erforscht er dabei 50 Jahre afro-karibische Musikgeschichte.
Ausgangspunkt ist der Afrobeat der 1970er Jahre. Im Berliner Projekt „Afrobeat Academy“ der späten Nuller-Jahre findet Umberto Inspiration durch die Zusammenarbeit mit Originalmusikern von Fela Kutis Band „Africa 70“. Deren Musik beginnt er mit Dub und Reggae zu verschmelzen. Eigentlich als Umbertos zweites Album geplant, nimmt das Projekt immer neue Wendungen und wird zwischenzeitlich zu einem Trip, den man vielleicht gar nicht beenden möchte. 18 Jahre später erscheint „The Afrobeat Experience“ nun als Umberto Echos zwölftes Studioalbum bei GLM Global Music und Oneness Records.
Ähnlich wie Dub aus dem Roots Reggae der 1970er Jahre entstand, nähert sich Umberto Echo dem Afrobeat mit seinen vielen rhythmischen Schichten durch Isolierung und Wiederverschmelzung der musikalischen Ebenen und macht so den Blick auf tieferliegende klangliche Elemente frei. Auf der Reise steigen diverse Protagonisten mit ein, die das Album maßgeblich prägen. Musiker aus Nigeria, Simbabwe, Burkina Faso, Mozambique, Ghana und Guinea-Bissau bereichern das Spektrum ebenso wie Sänger aus Jamaika und Barbados. Jazzmusiker und Co-Produzenten von New York über Hamburg bis Melbourne inspirieren einander und verleihen dem Projekt über die Zeit einen einzigartigen Charakter.
In unzähligen Sessions entsteht ein riesiger Fundus aus Ideen und Songs. Einige finden schon auf jüngeren Alben Verwendung, andere werden verworfen. Es wird experimentiert, ge-remixed, verlängert und gekürzt. Antiquarische Bandmaschinen, digitale Effekte aus den 80ies und ein Mischpult aus den 1960er Jahren werden mit modernsten Computern gekoppelt. Ältere Songs werden Jahre später komplett überarbeitet, andere erst ganz zum Schluss aus dem Hut gezaubert. Historische und obskure Instrumente treffen auf Software und Samples, es spielen am Ende Musiker mit, die zu Beginn der Produktion noch Schulkinder waren.
Was zurecht nach Chaos und Eklektizismus klingt, hat Umberto über all die Jahre immer weiter geordnet und mit Hilfe seines Co-Produzenten Silvan Strauss erst fertig gestellt, als sich alles stimmig zusammenfügen ließ. Auf den zehn resultierenden Songs des Albums teilt Umberto Echo nun seine „Afrodub Experience“, an der man viele Jahre Freude haben kann und immer neue Details entdecken wird.
Der amerikanische Vibraphonist Tim Collins und der österreichische Pianist Martin Gasselsberger spielten erstmals im Jahr 2013 gemeinsam. Vom ersten Ton an spürten sie, dass sie musikalische Seelenverwandte sind. Seitdem haben sie zahlreiche Konzerte gegeben. Mit der Veröffentlichung ihres Albums Songs From The Treehouse (GLM Fine Music) wurde diese künstlerische Harmonie nun für alle hörbar auf Tonträger festgehalten. „Wir wollten die Intimität und Spielfreude unserer Konzerte und die Essenz von Kindheitsnostalgie in emotionalen und verspielten Kompositionen auf einem Album einfangen“, erklärt Collins. „Ich schätze es besonders, dass selbst feinste Nuancen in unserer Musik zum Ausdruck kommen können … wir haben so oft zusammen gespielt, dass wir beinahe die Gedanken des anderen lesen können.“
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