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Happy-Release-Day: ABISKO LIGHTS – POINT OF VIEW

Endlich ist es soweit: ABISKO LIGHTS – POINT OF VIEW

Mit seinem neuen Album „Point Of View“ begibt sich der Berliner Pianist Dirk Flatau auf eine sehr persönliche Spurensuche zu den mystischen Orten seiner Vergangenheit. Orte, die ihm als magisch und unvergesslich in Erinnerung blieben, weil dort Entscheidungen fielen, Freundschaften begannen oder es sich einfach nur gut anfühlte: Ein Zelt am See in Nordschweden, eine Nacht in der Wüste Ägyptens, ein nicht enden wollendes Kneipengespräch oder ein stiller Abend allein auf seinem Balkon in der Sonnenallee in Berlin-Neukölln.

Mit seinem Quintett „Abisko Lights“ gelingt es ihm, diese Momente einzufangen und zu Musik werden zu lassen. Hören Sie rein!

Hier gehts zur Musik: http://smarturl.it/AbiskoLights

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KURZ NACHGEFRAGT: heute bei Dirk Flatau, Abisko Lights

♪  Am 1.3.2019 erscheint Euer neues Album von Abisko Lights – Point Of View. Wie würdest Du die Stimmung auf diesem Album beschreiben?

♫ Gelassen-zurückgelehnt, beschwingt-melancholisch.

♪ Was ist Dein Lieblingstitel?

♫ Schwer zu sagen, aber “Good Night Berlin”, der Opener auf dem Album, hat
für mich einige dieser magische Momente, die man im Studio ja nicht einplanen kann und die dann einfach so passieren.

♪ Es gibt einige Konzerte, bei denen Ihr das Album vorstellt – wo startet
Ihr?

♫ Wir starten mit einem Release-Konzert am 6. März in der Kunstfabrik
Schlot in Berlin.
Im Schlot haben wir vor vier Jahren unser allererstes Konzert gegeben
und freuen uns deshalb besonders, wieder auf dieser schönen Bühne spielen zu dürfen und unser neues
Programm vorzustellen.

https://www.glm.de/kuenstler/abisko-lights/

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GLM-Künstler verraten euch ihr Lieblingsrezept und empfehlen die passende Musik dazu

Heute machen wir mit unserer Rezeptreihe weiter. Ecco Meineke verrät uns sein Rezept für

Paprika mit Couscous:

So leicht kann´s gehen und so lecker sieht das dann aus.

Zutaten:

2 Paprika

Olivenöl

1 ½ Tassen cous cous

Rosinen

Cashew Kerne

 

Zubereitung:

Für die Zubereitung die Paprikaschoten halbieren, das Kerngehäuse und die inneren weißen Häute entfernen.
Paprika innen und außen unter kaltem Wasser abspülen.
Anschließend die Paprikaschoten in mundgerechte Teile schneiden.
In einem Kochtopf 1 EL Öl erhitzen, die nassen Paprikastücke sanft schmoren lassen.

 

Etwas mehr Wasser als Couscous zum Kochen bringen, den Couscous in eine Schüssel geben. Dann das heiße Wasser langsam mit Butter, Salz und Olivenöl daruntermischen, Zeit lassen, damit der Couscous schön bröselig bleibt. Rosinen und Cashewkerne dazu.

Das war es schon!

 

Was könnte musikalisch besser dazu passen als schöne Chansons

(Album „Blattgold“ von Ecco Meineke und Andy Lutter”)

Hier geht´s zum Album mit Hörproben

 

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Happy-Release-Day: Gregor Hübner – El Violin Latino Vol. 3: Los Soñadores

Heute erscheint Gregor Hübners El Violin Latino Vol. 3: Los Soñadores

Als Geiger ist man – Stephane Grappelli hin, Didier Lockwood her – im Jazz immer ein Exot. Was den Vorteil hat, dass man auch exotische Dinge machen und dafür weiter über den Jazz-Tellerrand hinausblicken kann als andere Instrumentalisten. Gregor Hübner ist dafür das perfekte Beispiel. Aus einer Geiger-Dynastie stammend, ist der 51-jährige Stuttgarter natürlich klassisch ausgebildet, und das immerhin in Stuttgart beim berühmten Gerhard Voss vom Melos Quartett und in Wien. Früh interessierte er sich aber auch schon für freieres Musizieren, und so studierte er anschließend Jazz an der Manhattan School of Music. Seitdem, also inzwischen seit mehr als 20 Jahren, hat Hübner seinen Hauptwohnsitz in New York, auch wenn ihn Konzerte, Kooperationen und Lehraufträge – seit einiger Zeit ist er Professor an der Münchner Musikhochschule – immer wieder in die Heimat ziehen.

In den USA entstanden aber nicht nur die meisten seiner vielbeachteten Jazzprojekte (vom Trio mit Richie Beirach bis zur Zusammenarbeit mit Uri Caine oder Daniel Schnyder) und das Sirius Quartet, sein weltweit gefeiertes, für eine genreverbindende moderne Kammermusik gefeiertes Streichensemble. Dort bot sich auch das Terrain für Studien zur lateinamerikanischen Musik, die Hübner ebenfalls schon sehr früh fasziniert hat – noch als Schüler in Stuttgart hatte er unter anderem mit seinem Bruder Veit die Gruppe „Tango Five“ gründet, die als Spaßband Berta Epple bis heute besteht. Die intensive Beschäftigung mit Tango, Rumba, Samba und Co und die Begegnungen mit dessen herausragenden Stilisten kulminierte 2010 in dem von der Kritik wie vom Publikum begeistert aufgenommenen Album „El Violin Latino“. Als erster erforschte Hübner darauf die Rolle der Violine in der traditionellen Lateinamerikanischen Musik und stellte Standard-Arrangements eigene Kompositionen gegenüber. Noch einen Schritt weiter ging 2015 die Fortsetzung des Projekts: mit einer brasilianischen, einer argentinischen und einer kubanischen Band ließ Hübner die wichtigsten Stränge der Latin Music kontrastreich und in neuen Konstellationen aufleben.

Endlich folgt nun nach längerer intensiver Vorbereitung der dritte Streich: „El Violin Latino Vol. 3: Los Soñadores“ konzentriert sich, wie schon der Titel verrät, ganz auf Kuba und seinen musikalischen Kosmos des Son. Aber natürlich auf ungewohnte, aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtete Weise. So entpuppt sich schon der im klassische entspannten Bolero-Groove daher rollende Opener als John Coltranes Klassiker „Equinox“. Perkussiver und zugleich melancholischer wird es mit Pedro Florez‘ Klassiker „Obsesión“, der auch die famose, aus Curaçao stammende Sängerin Yumarya einführt. Zurück in die späten Neunzigerjahre, als er Mitglied in Johnny Almendras Kult-Combo Los Jovenes Del Barrio war, führt Hübener den Hörer  mit „Zapato Apretao“: Das Stück greift die Tradition der Charangas auf, der mittelgroßen, aus den „Orquesta tipica“ hervorgegangenen, stark vom Son beeinflussten kubanischen Ensembles der Vierzigerjahre. Man darf ohne Scheu an den Buena Vista Social Club denken.

Doch Hübner bildet natürlich ein viel breiteres Spektrum der kubanischen Musik ab. Mit seinem „Cuban Blues“  hat er Yumarya einen verzinkten, modernen Son auf den Leib geschrieben; das vom Schlagzeug eingeführte „South Sudan“ veranschaulicht ebenso wie „Yoruban Fantasy“ rhythmisch wie harmonisch die afrikanischen Wurzeln der kubanischen-afrokaribischen Musik. Nicht unterschlagen wird auch, dass der Son nie im luftleeren Raum stand und immer auch gesellschaftliche Phänomene aufgriff und das Zeitgeschehen spiegelte. Hübner knüpft daran mit zwei eigenen Kompositionen an, dem im eindrucksvollen Duo mit dem kolumbianischen Harfenisten Edmar Castaneda gespielten „Para Un Mejor Mundo“, vor allem aber mit dem Titelstück „Los Soñaderos“: Es ist ein bewegendes musikalisches Bekenntnis zu den sogenannten „Dreamers“, den Kindern illegaler Immigranten ind en USA, deren Lage unter der Trump-Administration ungewisser denn je ist. Der Filmemacher Richie Briñez hat dazu auch ein ergreifendes Video gemacht.

Natürlich wäre Hübners Projekt halb so eindrucksvoll ohne seine vertraute, blind harmonierende Band: Pianist Klaus Mueller lässt die Läufe perlen und die Akkorde donnern; Jerome Goldschmidt und Ludwig Afonso sind am Schlagzeug die Herrscher über alle Latin-Rhythmen, Louie Bauzo ihr Pendant an Perkussion; der aus Puerto Rico stammende John Benitez lässt am Bass und Perkussion keine Zweifel an seiner Meisterschaft. Mit Buey Viejo“ geht es zum Schluss gemeinsam zurück zum ersten „El Violin Latino“-Album“. Ganz gemächlich im Clave schwelgend kommt die wahrlich schöne Reise mit dem wieder aufgegriffenen Stück an ihr Ende, getragen auch von der Stimme der Poetin Mappy Torres. Sie war für Gregor Hübner von Anfang an eine der großen Inspirationsquellen für sein „El Violin Latino“-Projekt. Anfang dieses Jahres ist sie gestorben – so ist „Los Soñadores“ jetzt ihrem Andenken gewidmet.

Das Album können Sie selbstverständlich ab heute bestellen, in Lieblings-Plattenladen (wir hoffen sehr, ihr habt noch einen) einsammeln oder bequem per iTunes / Apple Music / Spotify etc. downloaden und streamen!

Hier gehts zum neuen Album: http://smarturl.it/sonadores

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Happy-Release-Day: MARIE UND JEAN-CLAUDE SÉFÉRIAN – Un homme et une femme – Melancholie und Eleganz der französischen Filmmusik

Heute erscheint das neue Album “Un homme et une femme “

Die Kultfilme der Nouvelle Vague, die zwischen 1950-1970 aus Frankreich kamen, haben Musikgeschichte geschrieben. Große Komponisten wie die Oscarpreisträger Michel Legrand und Francis Lai sowie Charles Aznavour kreierten Chansons, deren Melodien fest im französischen Kulturgut verankert sind.

Marie und Jean-Claude Séférian lassen in ihrem Programm „Un homme et une femme“ die Melancholie und die Eleganz der französischen Filmmusik wieder voll und ganz aufblühen. Musik, die Sehnsucht nach Vergangenem weckt und gleichzeitig das ewig währende Thema der zwischenmenschlichen Beziehungen thematisiert, wird wieder zum Klingen gebracht. Originalgetreu und trotzdem mit überraschen frischen Arrangements werden Vater und Tochter von der Pianistin Christiane Rieger begleitet.

Das Album können Sie selbstverständlich ab heute bei uns bestellen, in Lieblings-Plattenladen (wir hoffen sehr, ihr habt noch einen) einsammeln oder bequem per iTunes / Apple Music / Spotify etc. downloaden und streamen!

Hier könnt Ihr das neue Album bestellen: http://smarturl.it/unhommeetunefemme