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THE NEW GIPSY SOUND – DAVID UND DANINO WEISS QUARTETT

David & Danilo Weiss Quartett - The New Gipsy Sound

Der Gipsy Swing, auch Jazz Manouche oder Hot Jazz genannt, ist bis heute gewissermaßen eine Familienangelegenheit – was auch eine andere gerne verwendete Bezeichnung andeutet: Sinti Swing. Schon immer pflegten die Sinti als mobile Volksgruppe ihre eigene Kultur. Zu ihrem musikalischen Stammvater wurde Django Reinhardt, der mit dem Gitarrenswing seines „Hot Club de France“ den einzigen originär europäischen Stil des frühen Jazz kreierte. Seinem Vorbild eiferten und eifern viele Sinti nach; der Gipsy Swing wird dabei in den Familien von Generation zu Generation ganz ohne Noten tradiert – die meisten Sinti Swinger sind Autodidakten und Intuitivmusiker.

Eine der größten und produktivsten Familien ist die Weiss-Familie. Zahlreiche herausragende Hot-Jazz-Musiker entstammen ihr, der vielleicht bekannteste ist der 2012 gestorbene Gitarrist Traubeli Weiss. Von ihm, ihrem Onkel, lernten auch David und sein Cousin Danino Weiss, und doch schlugen sie wie viele Sinti-Musiker ihrer Generation, also den heute 20- bis 30-Jährigen, neue Wege ein. Schon allein, weil sie sich nicht für Gitarre oder Geige entschieden, die klassischen Lead-Instrumente des Gipsy Swing, sondern David für das Akkordeon und Danino fürs Klavier. Auf diesen Instrumenten wurden sie von vorneherein mit einer breiteren Palette des Jazz groß. Es ist also kein Zufall, dass ihr neues, zweites Album „The New Gipsy Sound“ heißt.

Auch, weil die Besetzung ihres Quartetts untypisch ist. Ihre Begleiter sind keine Sinti, sondern Peter Cudek, einer der versiertesten und variabelsten Bassisten der süddeutschen Szene, und Guido May, ein international renommierter Schlagzeuger, der vor allem im schweren Groove seine Heimat hat und seit vielen Jahren als Drummer von Pee Wee Ellis am Erbe von James Brown mitstrickt.

Auf „The New Gipsy Sound“ geht es vor allem zurück nach Frankreich.

David Weiss Akkordeon
Danino Weiss Piano
Peter Cudek Bass
Guido May Drums

Special Guests:

Stochelo Rosenberg Gitarre
Biréli Lagrène Gitarre
Hono Winterstein Gitarre
Wolfgang Lackerschmid Vibraphone

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Hier geht’s zur Musik: THE NEW GIPSY SOUND– DAVID UND DANINO WEISS QUARTETT

Künstlerwebseite: https://ddweiss.com/

 

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Happy Release Day: Heute MYRIAD von Chris Gall & Bernhard Schimpelsberger

Das Duo als die kleinst mögliche Bandbesetzung. Zugleich aber auch eine der Schwierigsten. Denn der öffentliche Dialog offenbart die Persönlichkeit und das Können der Beteiligten schonungslos und in sämtlichen Facetten. Alles ist hörbar, jedes Versehen, jede Verunsicherung beeinflusst das Projekt, gibt ihm eine ungewollte Richtung. Zugleich bedeutet das Duospiel im Jazz aber auch Herausforderung und Abenteuer. Sich auszuprobieren, musikalisch und individuell Reibung zu erzeugen, ohne den Faden zum Partner zu verlieren, ist nun einmal das Wesen des Jazz. Es gilt im Dialog Gemeinsamkeiten, sowie auch Unentdecktes, bisher Verborgenes zu ertasten und beides tolerabel in die eigenen musikalischen Betrachtungsweisen einzubauen. Dieses (auch psychologische) Feingefühl ist eine hohe Kunst.

Chris Gall und Bernhard Schimpelsberger beherrschen diese Kunst grandios. Der Pianist und der Perkussionist suchen auf den 10 Titeln des Albums „Myriad“ nach einem musikalischen Ausdruck, der eben jenes erwähnte Übereinstimmende und Abweichende miteinander ins Verhältnis bringt.

Chris Gall Piano
Bernhard Schimpelsberger Percussion

Mehr Informationen gibt’s hier:
https://www.glm.de/produkt/chris-gall-bernhard-schimpelsberger-myriad/

Ein Video gibt’s hier https://youtu.be/ULOSCsFpSuU?t=1

Die Musik zum Reinhören und Bestellen in allen Formaten: Vinyl, CD, Download oder Streaming https://smarturl.it/gallschimpelsberger

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Happy Release Day: Heute GISMO GRAF TRIO – A TRIO’S DECADE

Andere bekommen zur Volljährigkeit ihren Führerschein überreicht, der Gitarrist Gismo Graf bekam zu dem Anlass eine Band, die seinen Namen trägt: Am 1. Oktober 2010, seinem 18. Geburtstag, fand beim Gitarrenfestival in Wehr das erste Konzert des Gismo Graf Trios statt. Nicht dass Graf da nicht schon reichlich Erfahrung gesammelt hätte: Mit sechs lernte das Gitarrenspiel, unter Anleitung seines Vaters Joschi, selbst ein exzellenter, renommierter Gypsy-Gitarrist und Mitbegründer des Zigeli Winter Quintetts. Mit zwölf hatte Gismo dann die ersten öffentlichen Auftritte in der Band seines Vaters, mit 16 kam die erste eigene Band 16 Gypsy Strings. Schon mit der machte sich Gismo einen Namen als zukünftiger Star-Gitarrist des Gypsy Swing, als einer, der den Gypsy Jazz in ein neues Gewand kleiden und so in die heutige Zeit transportieren kann – nur folgerichtig also, dass dieser Name dann im Bandnamen stehen durfte.

Liest man das Datum des ersten Auftritts genau, sieht man, dass die Band heuer ins zehnte Jahr ihres Bestehens geht. Grund genug, diese Zeit Revue passieren zu lassen, in der sich das Gismo Graf Trio einen festen Platz in der Gypsy-Jazz-Szene und Graf selbst einen Spitzenrang unter den Sinti-Gitarristen in der Tradition Django Reinhardts erspielt hat: Mit dem Album „A Trio’s Decade“ – bereits das fünfte der Band – wird dieses Jubiläum nicht nur gefeiert, es präsentiert auch den eigenen, modernen Stil, den Graf in dieser Zeit entwickelt hat, und wirft ein Schlaglicht auf das, was noch alles kommen könnte. Denn der immer noch erst 28-jährige Stuttgarter hat sich längst vom klassischen Hot-Jazz-Kanon emanzipiert und geht innerhalb des Genres seinen eigenen zeitgemäßen Weg.

Mehr Informationen gibt’s hier: https://www.glm.de/kuenstler/gismo-graf-trio/

Gismo Graf guitar
Joschi Graf rhythm guitar
Joel Locher bass

Gismos jüngere Schwester Cheyenne Graf begleitet das Trio auf drei Songs und sorgt mit ihrer einprägsamen Stimme für eine weitere Farbe auf dem so bunten Album. 

Die Musik zum Reinhören und Bestellen https://smarturl.it/gismografdecade
Ein Video gibt’s hier: https://youtu.be/QVVtdyb32-w

Artistsite: https://gismograf.de/

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Happy Release Day: Heute FREY HERRMANN WILLIAM – HEART EAR ART

Lange hat man keine Titelgraphik mehr gesehen, die den musikalischen Geist und Gehalt eines Albums mit einem einzigen Wort sprachspielerisch so auf den Punkt bringt: Dreimal „Heart“ steht auf der neuen CD des Trios von Matthias Frey, Christopher Herrmann und Rageed William, aber durch die farbliche Absetzung ergibt sich „heart/ear/art“. Die Kunst, die man mit dem Ohr und dem Herzen aufnehmen kann, darum geht es hier. Und spricht man den Titel, dann versteckt sich auch noch „tear“ darin: Es ist gut möglich, zu dieser Musik Tränen zu vergießen, aus Ergriffenheit wie vor Freude.

Matthias Frey piano
Christopher Herrmann cello
Rageed William رغيد وليم nay, duduk

Mehr Informationen gibt’s hier: https://www.glm.de/kuenstler/frey-herrmann-william/

Zum Video-Trailer geht es hier: https://youtu.be/Q8AbcDtvSFk

Die Musik zum Reinhören und Bestellen: https://smarturl.it/heartearartfrey

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Happy Release Day: Heute Wawau Adler – Happy Birthday Django 110

Happy Release Day: Heute Wawau Adler – Happy Birthday Django 110

Zu den herausragenden Nachfahren der Musik Django Reinhardts gehört seit langem der 1967 in Karlsruhe geborene Josef „Wawau“ Adler. Bereits mit neun Jahren entdeckte er die Gitarre für sich, mit zwölf Jahren intensivierte er unter dem Eindruck von Bireli Lagrene seine Bemühungen und bereits mit 13 gab er seine ersten Konzerte. Als Twen wandte er sich auch dem Bebop und dem Fusion-Jazz zu, sodass er heute zu den wenigen Sinti-Gitarristen gehört, die Modern Jazz genauso virtuos beherrschen wie Gipsy Swing. Doch nach einer Pause Anfang des neuen Jahrtausends kehrte Adler allerdings wieder zu den Wurzeln seiner Musik zurück. Heute nun, da Django Reinhardt am 23. Januar 2020 seinen 110. Geburtstag gefeiert hätte, setzt ihm Adler zu diesem idealen Anlass erneut ein musikalisches Denkmal, das denn auch „Happy Birthday Django 110“ heißt.

„Da Django Reinhardt mit seinem ‚Quintette du Hot Club de France‘ mich und zahllose andere Musiker auf der ganzen Welt sehr stark geprägt hat, war es naheliegend, das Album auch genau so klingen zu lassen“, sagt Wawau Adler. Deswegen hielt man sich schon bei der Produktion an den Originalsound der alten Aufnahmen: Adler spielt eine originale Selmer Gitarre Nr. 828, die wie Djangos Gitarre Nr. 503 aus den 40er Jahren stammt. Und aufgenommen wurde mit nur zwei weltweit einzigartigen und sehr wertvollen Mikrophonen, die den in dieser Zeit verwendeten Originalen nachempfunden sind.

„Immer wieder aufs Neue stellte ich mir die Frage: Wie hätte er es wohl gemacht? Welche Töne, welche Licks hätte er gespielt? Was hätte laut, sanft, dynamisch, liebevoll oder auch melancholisch oder gar traurig geklungen? Eine Herausforderung, denn dies passiert in der improvisierten Musik genau zum Zeitpunkt der Entstehung.“

Die Musik zum Reinhören und Bestellen: https://smarturl.it/wawauadler110django

Zum Video-Trailer geht es hier: https://youtu.be/p0KjJpkYCQU

Artistsite on GLM Music https://www.glm.de/kuenstler/wawau-adler/
Artistsite: https://wawau-adler.com/
Tourdates: https://wawau-adler.com/start/konzerte/