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The Wide Point – Nicole Heartseeker & Mulo Francel

The Wide Point

Improvisation over Larghetto (by Georg Friedrich Händel (1685-1759) aus der Sonate A-Moll, Op. 1, Nr. 4)

Nicole Heartseeker – piano
Mulo Francel – tenor sax

Die Sonate a-Moll wurde von Georg Friedrich Händel für Blockflöte und Cembalo als Kammermusik komponiert. Das Autogrammmanuskript, eine schöne Kopie, die höchstwahrscheinlich 1712 angefertigt wurde, gibt diese Instrumentierung in italienischer Sprache wieder: “flauto e cembalo”.

Später wurde Händels Sonaten auch für andere Solo-Instrumente plus Cembalo oder Streichorchester arrangiert.

Die Version von Nicole Heartseeker und Mulo Francel für Tenor Sax und Piano behält Händels langsam schreitenden Puls bei, löst sich jedoch melodisch vom Original.

Zur Musik: The Wide Point

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Happy Release Day: Hörbuch Zwischen Raum und Zeit – KRIENER – GHOTBI – FRANCEL – HEARTSEEKER

GLM109 Zwischen Raum und Zeit

Happy Release Day: Hörbuch Zwischen Raum und Zeit

Die Lyrik großer Poeten wie Rumi und Hafis, im persischen Original meisterlich von Reza Ghotbi rezitiert, in der deutschen Übersetzung von der Schauspielerin Ulrike Kriener mit warmem Timbre gesprochen, verwebt sich mit Musik zu einem atmosphärischen Gesamterlebnis.

Mulo Francel improvisiert über die Ikonen der europäischen Musik: Händel, Bach, Schubert, Caccini, Satie. Gemeinsam mit der Pianistin Nicole Heartseeker werden die Melodien stimmungsvoll der persischen Dichtkunst gegenüber gestellt.

So wird ein sinnlicher Zugang zur blumig-mystischen Sprachwelt der persischen Poesie und ihren kraftvollen Bildern geschaffen.

Sprecher:

Ulrike Kriener deutsch
Reza Ghotbi persisch

Musik:

Nicole Heartseeker Piano
Mulo Francel Saxophon, Klarinette

 

Weitere Infos: https://www.glm.de/produkt/kriener-ghotbi-francel-heartseeker-zwischen-raum-und-zeit/

Zum Hörbuch: https://glm.lnk.to/zwischenRaumundZeit

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Zwei weitere Werke zur Reihe CONTEMPLUM Meditation – Contemplation – Music Flow

A Vucchella

A Vucchella ist ein neapolitanisches Lied, komponiert von Francesco Paolo Tosti  (1846-1916), hier gespielt von Nicole Heartseeker am Klavier und Mulo Francel am Tenorsaxophon, der auch das jazzige Arrangement und die Improvisation übernahm.

Der Song trägt eine fröhliche sonnige Grundstimmung. Er ist in dieser Fassung auch Bestandteil des Hörbuches „Zwischen Raum und Zeit“ (GLM 109, Veröffentlichung 9.Oktober 2020) mit persisch und deutsch gesprochener Lyrik.

Zur Musik: https://smarturl.it/AVUCCHELLA

 

Ouvre tes yeux bleus

Ouvre tes yeux bleus (Öffne deine blauen Augen / Open thy blue eyes,) ist eine Komposition von Jules Massenet (1842-1912) und ursprünglich für Singstimme und Klavier angelegt. Mulo Francel (Klarinette) und Nicole Heartseeker (Piano) greifen Massenets Hang zur Leichtigkeit auf. Eine luftig-heitere Morgenstimmung, die offen ist für die Blüten der Lebensreise.

Jules Massenet wird als begabter Elfjähriger nach Paris geschickt, um dort Klavierunterricht zu erhalten. Neben dem Studium arbeitet er als Klavierlehrer, Cafèpianist und Perkussionist. 1863 gewinnt er den begehrten Prix de Rome und verbringt einige Monate in der Villa Medici. Dort trifft er Franz Liszt.

Eine Begegnung, die nicht allein künstlerischen Wert hat. Liszt vermittelt ihm auch eine Klavierschülerin; es funkt zwischen den beiden und sie heiraten. Zurück in Paris, verzichtet Jules Massenet bei den Salonabenden mehr und mehr auf das virtuos üppige Blendwerk. Damit bewegt er sich weg von der großen Geste seines Freundes Franz Liszt.

Massenets Musik verzaubert die Zuhörer durch Tiefe und Schlichtheit. Jeder Liebhaber französischer Opern kennt die berühmte “Meditation”, die Jules Massenet als Violinsolo für die Oper Thaïs geschrieben hat.

Claude Debussy betitelte ihn als einen der beliebtesten spätromantischen Komponisten. Massenet zelebriert in seinen Liedern er eine fließende Ruhe, die einen mitnimmt und trägt.

Im Original-Text heißt es:

What is the good of contemplating the earth
and its beauty?
Love is a sweeter mystery
than a summer’s day;

Zur Musik: https://smarturl.it/Ouvretesyeuxbleus

 

 

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Heute ein weiterer Einblick in QUADRO NUEVO – SECRET RECORDINGS und der Reihe CONTEMPLUM

Heute ein weiterer Einblick in

QUADRO NUEVO – SECRET RECORDINGS

Tango Vals

Wenn wir als Mitteleuropäer an den Tango denken und ihn nicht gerade selbst tanzen, denken wir zumeist an den typischen feurigen Rhythmus im Viervierteltakt. Dass es aber auch sehr viele schöne Walzer im Tango gibt, ist weniger bekannt. Oftmals sind sie aufgebaut wie ein Wiener Walzer mit vielen höchst unterschiedlichen Teilen und Stimmungen, gespickt mit rhythmischen Raffinessen und überraschenden Wendungen. Mit diesem Walzer haben wir als Quadro Nuevo zum ersten Mal das Bandoneon in unseren Bandsound integriert, auf der steten Suche nach der Seele des Tango.

https://smarturl.it/qnTangoVals

 

und ein weiteres Werk aus der Reihe

CONTEMPLUM – Meditation – Contemplation – Music Flow

Mia Bella wurde von Mulo Francel (Tenor Sax & neapolitanische Mandoline) & Nicole Heartseeker (Piano) eingespielt. Das Stück wurde von Mulo Francel im Stil süditalienischer Serenaden komponiert und ist überschrieben mit “Un poco Napoli, un poco Puccini, un poco Charlie Chaplin”.

Es erschien erstmals auf dem Album Buongiorno Tristezza (1999) der Band Quadro Nuevo.

Quadro Nuevo beschäftigen sich seit vielen Jahren mit der mediterranen Musik und tingelten als Straßenmusiker über die Stadtplätze des Südens.

Es gibt auch einen Film auf Youtube aus dem Jahre 2004, der dieses Thema ausführlich darstellt:

https://m.youtube.com/watch?v=h2DnIqpvkMM

https://smarturl.it/miabella

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Diese Woche laden wir zum Träumen ein

Der nächste Titel aus online noch nicht veröffentlichten Werken von

QUADRO NUEVO – SECRET RECORDINGS

 

Au bal musette

(Andreas Hinterseher)

Wer an typische französische Musik denkt, hört vor seinem innern Ohr sehr wahrscheinlich ein Akkordeon, welches die typischen Triolen des Valse Musette aus seinen Tasten zaubert. Die Bal Musette waren in Frankreich oft richtige Massenveranstaltungen mit hunderten von Tänzern, die im Dreivierteltakt über die Tanzflächen wirbelten. Begleitet wurden sie von den klassischen Musette-Ensembles mit fünf, sechs Musikern. Die Akkordeonisten genossen damals einen Status, wie wir sie heute nur von Popstars kennen. Dieser kleine Walzer ist entstanden als Reminiszenz an diese Zeit.

https://smarturl.it/Aubalmusette

 

 

und ein weiteres Werk aus der Reihe
CONTEMPLUM – Meditation – Contemplation – Music Flow

Dreamlike
(Komp.: Robert Schumann (1810-1856) / Arr.: Mulo Francel)

Dreamlike is an improvisation on Robert Schumann`s Piano-Song Träumerei.

Die Träumerei gilt heute als Inbegriff des romantischen Klaiverstücks. Wie in Tagebüchern und Briefen des Komponisten Robert Schumann (1810-1856) festgehalten, verband er dieses Lied Zeit seines Lebens mit Gedanken an seine Frau Clara Schumann. Der Komponist selbst sagt in Bezug auf sein Werk: „Was ich schüchtern gedichtet, vielleicht bringt es uns die Wirklichkeit. Ja, meine Clara, glaube daran, wir werden ganz glücklich werden.“

Und der Dirigent Hans Pfitzner schrieb über die Schönheit des Stücks: „Wer da nicht mitmachen kann, gegen den sind keine Argumente vorzubringen und gegen dessen Angriffe ist nichts zu sagen, als die Melodie zu spielen und zu sagen: `Wie schön!`

Was sie ausspricht ist so tief und klar, so mystisch und selbstverständlich wie die Wahrheit.“

Was sollte man da noch hinzufügen……..

https://smarturl.it/dreamlike

 

 

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