Mulo Francel & Nicole Heartseeker – That’s amore

Release: 08.07.2022

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Beschreibung

Nicole Heartseeker – piano
Mulo Francel – sax & clarinet

Canzoni della Bella Italia – Melodien voller Zuneigung und Sehnsucht.
Bilder des süßen und südlichen Lebens, die seit jeher die Phantasie des Mitteleuropäers beflügeln.
Aufgelesen auf vielen Reisen an das mediterrane Meer.
Lieder aus Bella Italia, welche einst von bezaubernden Sängern wie Claudio Villa, Ornella Vanoni, Gino Paoli, Roberto Murolo oder Pino Daniele dargeboten wurden.

Nicole Heartseeker fing als Jungstudentin mit der Orgel an und setzte ihre Meisterklassenstudien in Cembalo und Klavier fort. Einen Schwerpunkt legte sie auf die Werke von Johann Sebastian Bach, Max Reger und den Erhalt historischer Musiktraditionen. In der intensiven Auseinandersetzung mit sakraler Orgelmusik entstand der Wunsch, diese spezifische Musizierkunst auf das Klavier zu übertragen. Nach ihrer Ausbildung zur klassischen Musikerin realisierte Nicole Heartseeker zunehmend ungewöhnliche Projekte. Mit ihrer einzigartigen Mischung aus Klassik, Jazz und Weltmusik setzt sie die gängigen Vorstellungen von Genre-Grenzen außer Kraft.

Nicole Heartseeker schildert ihre Idee zum Album That’s Amore:

„Es sind Lieder, die mich in eine andere Welt entführen und zutiefst berühren. Ich habe mich lange nicht daran gewagt sie eigenständig zu interpretieren. Dann kam Mulo. Ein Abend mit Freunden, viel Wein, ich setzte mich an den Flügel. Er nahm sein Saxophon, spielte frei von Scheu die alten Melodien und löste durch Improvisation eingefahrene Muster auf. In den Wochen danach machten wir uns an dieses Album und gingen ins Studio.“

Mulo Francel ist Saxophonist und Weltenbummler.
Darüber hinaus bekannt als kreativer Wirbelwind des Ensembles Quadro Nuevo.

Seit vielen Jahren bereist der mehrfache ECHO-Preisträger spielend die Länder dieser Erde. Von Bayern über den Balkan bis Bolivien und Buenos Aires. Konzerttourneen führten in von Hong Kong über die Oper in Kairo bis in die New Yorker Carnegie Hall.

Über die Jahre entwickelte er seine ganz eigene authentische Spielvariante der World Music. Sein unverkennbarer Stil lotet die Grenzbereiche zwischen Tango, Klassik, Jazz und Improvisation aus.

Mulo Francel gab weltweit über 4000 Konzerte, erhielt vielfach Preise wie den Europäischen Impala, den ECHO Jazz für den besten Live-Act und die Goldene Schallplatte für das Quadro Nuevo Album Mocca Flor.

Das Magazin Kulturnews schrieb ihm den „derzeit sinnlichsten Saxophonsound Europas“ zu.

Gemeinsam experimentieren Heartseeker und Francel seit 2007 in einer Begegnung von sakraler Musik, Klassik und Improvisation.

Als in der Fachpresse vielgelobtes Album für Saxophon und Kirchenorgel erschien mit Angel Affair im Jahre 2009 das Debüt des Duos. In den Folgejahren schlossen sich zahlreiche Konzerte vornehmlich in Kirchen an.

2021 erschien das Album Forever Young: Ein künstlerischer Dialog über Stil- und Zeitgrenzen hinweg. Ein Saxophon und ein Klavier kommunizieren mit den alten Meistern.

Komponisten von Händel, Bach über Schubert bis Piazzolla bekommen eine ganz neue Hör-Perspektive und fallen in einen musikalischen Jungbrunnen.

Mulo Francel berichtet:

„Im Alter von 16 Jahren reiste ich zum ersten Mal ohne Eltern über die Alpen. In einem kleinen Ort sehr weit unten am Stiefel blieb ich zwei Wochen mit Freunden auf dem Campingplatz. Wir hatten kaum Geld, waren jedoch glücklich. Sonne, Meer und viele Jugendliche aus Salerno und Napoli, mit denen wir uns schnell anfreundeten. Aus ihren Casetten-Recordern am Strand erklang eine fremdartige Musik, die mich magisch anzog: Pino Daniele!

Seine Mischung aus Canzone Napoletana, Blues und Jazz faszinierte mich.
Später reiste ich mit meiner Band Quadro Nuevo quer über den Globus.
Aber nach Italien kehren wir immer wieder zurück. Manchmal als Straßenmusiker, dann wieder einige Konzerte in kleinen malerischen toskanischen Orten, auf mittelalterlichen Burgen in Alto Adige, auf Festivals in Bari oder in der Akkordeon-Stadt Castelfidardo.
Mit dem Schauspieler Ulrich Tukur vertonten wir Goethes Italienische Reise zu einem Hörbuch.

Egal wo auf der Welt ich gerade auf der Bühne stehe, wenn ich Luna Rossa von Claudio Villa oder das alte neapolitanische Lied Anema e Core spiele schließe ich die Augen. Dann riecht es nach Zypressen und reifen Zitronen. Dann spüre ich die sanften Wellen des Mittelmeeres und höre die Zikaden in den Pinien. Dann sehe ich die Mädchen aus Salerno von damals vor mir. Lachend am Strand.“