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Neu! NouWell Cousines – Boaznklassik

Hochvirtous & rotzfrech! (Anm. der Redaktion)

GLM115-2  CD, Download & Streaming     Release 03.07.2026

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Webseite Nouwell Cousines

Bei den nouWell cousines stehen trotz beeindruckender Verwandtschaftsdichte vier grundverschiedene Charaktere auf der Bühne. Was sie eint: eine ansteckende Spielfreude, Virtuosität, Vielseitigkeit – und dieser ganz eigene Humor, den man offenbar nur in einer Musikerfamilie wie der Well-Dynastie vererbt bekommt. In deren Tradition stehen sie selbstbewusst – und haben, wie auch schon die Biermösl Blosn, die Wellküren und die Wellbuam, ihr Live-Album stilecht in der Weilachmühle in Thalhausen aufgenommen.

Musikalisch ist das Quartett alles – außer berechenbar. Klassisch ausgebildet, international geprägt und tief in der Volksmusik verwurzelt, entwickeln die nouWell cousines seit Jahren ihren ganz eigenen Stil: genreübergreifend, weltoffen und gleichzeitig regional beheimatet.

Ihre Songs sind Momentaufnahmen ihrer Generation – mal gesellschaftskritisch, mal augenzwinkernd, aber nie bierernst. Die Ideen dafür entstehen nicht im Elfenbeinturm, sondern dort, wo das echte Leben spielt: in ihrer Münchner Stamm-Boazn, dem legendären „Johanniscafé“ – ein Schmelztigel verschiedenster Kulturen und G’sichter, wo es sich herrlich durch das Leben schwadronieren lässt. Das Programm und das Album der nouWell cousines sind so bunt wie das Publikum aus der Boazn und so vielseitig wie die Musik aus der Jukebox. Sie nennen es kurz: BOAZNKLASSIK!

Die Besetzung (oder: Wer hier eigentlich den Ton angibt)

Matthias, der Teufelsgeiger, fidelt nicht nur virtuos, sondern folgt konsequent seinem Lebensmotto: „Ein Mensch, ein junger, hat immer Hunger!“ Wenn er nicht gerade spielt, ist er vermutlich am Catering – oder unterwegs in seinem hellblauen Twingo, den er seit Führerscheinbesitz keinen Zentimeter unbewegt lässt.

Maresa bringt als Psychotherapeutin beste Voraussetzungen für lange Autofahrten mit. Ihrem Credo: „Ohne Proben nach oben!“ bleibt sie unbeirrt treu.Als ewige erste Geige begibt sie sich mit dem Akkordeon auf ein gänzlich neues Terrain – und schreckt auch vor der Triangel nicht zurück.

Maria kündigt sich zuverlässig akustisch an: mit einem lauten Lachen und einem ebenso eindringlichen „Vorsicht Cello!!!“ Als Halbfranzösin mixt sie gerne mal unbeabsichtigt französisch mit oberbayerischem Dialekt. Und ohne roten Lippenstift läuft sowieso gar nichts.

Alex, der Berliner in der Runde, ist Ruhepol und Mediator. Wenn er nicht gerade stundenlang im Studio verschwindet, sucht und findet er seine Inspiration in der Boazn. Als Soundmaster der Gruppe lautet sein Versprechen an die Band: „Kein Sound, kein Ton – ich komme schon!“

Und dann gibt’s noch Maximilian – Cousin, Bruder, Joker – oder vielmehr As im Ärmel. Ob Schlagzeug, Steirische oder Gesang: Es gibt nichts, was er nicht kann. Als Motivator zitiert er gerne einen bekannten bayerischen Philosophen: „Wenn mia a Gaudi ham, dann ham d’Leut a a Gaudi!“

Wie das Ganze funktioniert (Spoiler: irgendwie immer)

Ein klassisches Streichquartett? Nicht wirklich. Die Instrumente werden munter gewechselt, die Arrangements entstehen gemeinschaftlich – oft in Proben, manchmal kurz vor dem Auftritt. Meist hat jemand eine Idee, und gemeinsam wird daraus ein Stück. Chaosprinzip, aber musikalisch. Gefunden hat sich das Quartett während des Studiums – wobei drei von ihnen schon seit Kindheitstagen zusammen auf der Bühne stehen. Heute spielen die nouWell cousines in ganz Bayern, in der Schweiz und in Österreich, auf Festivals wie dem Bardentreffen Nürnberg, dem Rudolstadt Festival oder international von Neapel bis Kapstadt, von Moskau bis Tel Aviv.

Unvergessen: eine Weihnachtsfeier von Augustiner mit der vielleicht sinnvollsten Gage der Musikgeschichte – ein Jahr lang Bierlieferung frei Haus.

Und sonst so?

Backstage wird gern mal Deo mit Rasierschaum verwechselt (Alex), auf der Bühne fehlt gelegentlich passendes Schuhwerk (Matthias), und für den nötigen Nervenkitzel sorgen reißende Saiten (Maresa) oder auseinanderfallende Bögen (Maria) – bevorzugt kurz vor Konzertbeginn.

Aber genau das ist es:
Diese Mischung aus Virtuosität, Wahnsinn und Lebenslust.

Oder kurz gesagt:
nouWell cousines – Boaznklassik.

Besetzung (meistens):

Matthias: Geige und Gesang

Maresa: Geige, Akkordeon und Gesang

Alex: Geige, Bratsche, Akkordeon, Gitarre, Mandoline, manchmal auch Klavier und Gesang

Maria: Cello und Gesang

Album-Gast Maximilian: Steirische, Schlagzeug und Triangel

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Leléka – 10 Years of Music

Zum zehnjährigen Jubiläum veröffentlicht die Berliner Band LELÉKA um die ukrainische ESC-Finalistin Viktoria Leléka am 15. Mai 2026 die Vinyl-Doppel-LP „10 Years of Music“, die ihren einzigartigen Weg zwischen Jazz und ukrainischer Musik mit unveröffentlichten Highlights und Live-Momenten bündelt.     

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    Webseite Leleka

Zehn Jahre nach ihrer Gründung in Berlin durch die ukrainische Sängerin Viktoria Leléka blickt die Band LELÉKA auf eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte zurück. Am 15. Mai 2026 erscheint bei GLM Music die Jubiläums-LP „10 Years of Music“ – eine besondere Vinyl-Edition, die musikalische Wegmarken, verborgene Schätze und alle bisher auf Vinyl unveröffentlichten Tracks aus einem Jahrzehnt vereint.

Was 2016 mit der künstlerischen Vision begann, den Klang ihrer Heimat mit dem wandelbaren Sound des Jazz zu verbinden, entwickelte sich über die Jahre zu einer festen Größe der Musikszene. Hunderte Konzerte in ganz Europa, Auftritte auf den großen Jazzfestivals sowie mehrere Tourneen in die Ukraine prägten den Weg der Band.

LELÉKA ist ein junges, multikulturelles Quartett um die Sängerin Viktoria Leléka, deren zauberhaft-magische, ätherische Stimme den Charakter und die Atmosphäre des Ensemble-Klangs maßgeblich prägt. Die Band steht für eine musikalische Identität zwischen Kulturen, die jazztypische Improvisationsfreude mit der emotionalen Ausdruckskraft ukrainischer Melodien verbindet. Von dynamisch groovenden Passagen bis zu zarten Folk-Balladen entfaltet sich ein Soundkosmos, der zu einem abwechslungsreichen, eigenständigen Konzept verdichtet wird.

Diese unverwechselbare Verbindung aus jazztypischer Improvisationsfreude und der emotionalen Ausdruckskraft ukrainischer Melodien hat LELÉKA zahlreiche Auszeichnungen eingebracht, darunter den Sieg beim Creole Berlin sowie den Europäischen Nachwuchs Jazzpreis Burghausen. 2022 war die Band zudem für den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie „Band des Jahres“ nominiert. Festivalauftritte bei Elbjazz, Jazz & The City, dem Bardentreffen oder dem Rudolstadt-Festival zählen zu den Highlights der Bandgeschichte und unterstreichen ihre Präsenz auf internationalen Bühnen.

Seit dem Ausbruch des Angriffskrieges gegen die Ukraine ist das Interesse an ukrainischer Kultur spürbar gewachsen – und mit ihm die Bedeutung von LELÉKA als musikalische Botschafter*innen ihrer Heimat. Ihre Konzerte sind seither nicht nur eindrucksvolle Neuinterpretationen alter, oftmals vergessener Volkslieder, sondern auch künstlerische Statements für die Sichtbarkeit und das Existenzrecht ukrainischer Kultur.

„10 Years of Music“ ist dabei weit mehr als eine Retrospektive. Die Doppel-LP versammelt Stücke aus der frühen Schaffensphase der Band, bislang unveröffentlichte Kompositionen, die parallel zu den drei bisherigen Alben entstanden sind und nun erstmals veröffentlicht werden, sowie ausgewählte Live-Versionen, die die unmittelbare Energie ihrer Konzerte einfangen. Alle Songs der Edition wurden von Tonmeister Christoph Stickel für Vinyl neu gemastert, so dass diese Werke in frischer klanglicher Tiefe erlebbar werden.

Gerade im Jubiläumsjahr erhält diese Veröffentlichung zusätzliche Strahlkraft: Bandgründerin Viktoria Leléka wird 2026 die Ukraine beim Eurovision Song Contest vertreten – ein weiterer Meilenstein in ihrer künstlerischen Laufbahn. Die Jubiläums-LP dokumentiert damit nicht nur zehn Jahre Bandgeschichte, sondern auch den Weg einer außergewöhnlichen Sängerin und Songwriterin, deren Stimme längst weit über die Jazzszene hinaus Gehör findet.

Diese Vinyl-Edition ist ein Dank an das Publikum, das LELÉKA über ein Jahrzehnt begleitet hat – und zugleich ein kraftvolles Statement für die Zukunft.

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New Release: Double Drums – All You Can Beat

FM444-2  CD, Vinyl, Download & Streaming     Release 27.02.2026

Zwei Schlagwerker, ein Sound-Universum. Mit „All you can BEAT“ servieren Double Drums ein energiegeladenes und überraschend vielseitiges Percussion-Album. Seit nunmehr 20 Jahren stehen die beiden Ausnahmemusiker gemeinsam auf der Bühne. Über zahlreiche Konzerte in Deutschland hinaus bespielten sie Europa und Asien.

Nun feiern Alex Glöggler und Philipp Jungk das Jubiläum mit einem Werk, das ihre ganze musikalische Bandbreite zeigt: von treibenden Rhythmen über ein facettenreiches Klangpanorama bis hin zu Momenten großer Emotion. „All you can BEAT“ ist eine Hommage an alles, was Percussion sein kann: kraftvoll, filigran, wild und berührend zugleich. 

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Happy Release: Paulo Morello Trio – MOVING

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Webseite Paulo Morello

„Take your time“ – dieser Satz könnte wie ein unsichtbares Motto über dem Album MOVING schweben. Denn genau so sind diese Aufnahmen entstanden: ohne Hast, mit Zeit zum Atmen, Reifen und Zuhören. Zehn intensive Tage im Studio, getragen von einer Vielzahl an Konzerten zuvor, haben Gitarrist Paulo Morello, Bassist Sven Faller und Schlagzeuger Mauro Martins zu einem Klangkörper verschmolzen, der sich selbstbewusst Sambop Trio nennt.

Hier begegnen sich die Strahlkraft brasilianischer Rhythmen und die Eleganz des modernen Jazz. Ein Trio, das mühelos zwischen einem mitreißenden Choro, einem funky Oktavgroove und einer Ballade im Bolero-Tempo wandelt – mit einer Selbstverständlichkeit, als seien Samba, Choro und Bebop schon immer füreinander bestimmt gewesen.

Jedes Stück erzählt eine eigene Geschichte: Das eröffnende „The Birds and the Bees“ stammt von Attila Zoller, einem Mentor Morellos in New Yorker Zeiten – eine Verneigung vor einer prägenden Künstlerfreundschaft. „Entre as Ondas“ trägt die Leichtigkeit eines sonnendurchfluteten Nachmittags am Strand, während „Cookin’ at the Birdland“ den energiegeladenen Puls des vollbesetzten Jazz-Clubs in Neuburg einfängt.

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New Release: Christian Elsässer – The Move

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„Webpage Christian Elsässer“

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Christian Elsässer (Piano) – Niels Klein (Sax) – Tim Collins (Vibraphone) – Henning Sieverts (Bass)
Fabian Arends (Drums)

Leben ist Veränderung. Im besten Falle entsteht daraus einfallsreicher Jazz. So geschehen im neuen Album „The Move“ des Pianisten Christian Elsässer. Nach Jahren intensiver Arbeit mit Bigbands und Orchestern in der Rolle des Komponisten, Arrangeurs und Dirigenten präsentiert sich Christian Elsässer nun auf seinem neuen Quintett-Album von einer besonders intimen und kammermusikalischen Seite.

„Die Arbeit an der Musik für die vorliegende Aufnahme fiel in eine Zeit großer persönlicher Veränderungen. Die wichtigste davon war die Entscheidung meiner Frau und mir, München hinter uns zu lassen, um auf dem Land ein neues Zuhause für unsere Familie zu schaffen.“ Dieser emotionale Wandel – durchzogen von Aufbruchs-stimmung, Wehmut und dem Zauber neuer Anfänge – spiegelt sich wie ein roter Faden in der Musik des Al-bums wider.

Die Wahl der Musiker und der damit verbundenen Instrumentierung hatte maßgeblichen Einfluss auf die Um-setzung der kompositorischen Ideen. „Für diese Aufnahme habe ich vier langjährige Weggefährten eingeladen, mit denen ich bereits in unterschiedlichsten musikalischen Zusammenhängen gearbeitet habe – jedoch nie in genau dieser Besetzung. Beim gedanklichen Zusammenstellen des Bandsounds begeisterten mich sofort die vielfältigen farblichen Möglichkeiten, die sich durch die Kombination der Instrumente ergaben.“

Mit The Move schafft Christian Elsässer ein musikalisches Tagebuch des Wandels: Eine Reise voller Abschiede und Neubeginne, geprägt vom Heranwachsen einer Familie und den stillen, doch tiefgreifenden Veränderun-gen, welche die Zeit mit sich bringt. Es thematisiert Bewegung in seinen tief gründenden Facetten, vom ein-schneidenden Umzug an einen anderen Ort bis zu den kleinen und großen Schritten in ein neues, naturnahes Leben. In Stücken wie Birds, Morgentau und Wiegenlied entstehen hierzu Klangbilder, die sich der reichhaltigen Palette des modernen Jazz bedient. Andere Eigenkompositionen wie Kanon oder Circles & Corners hingegen beschreiben schon im Songtitel Elsässers originelle Konstruktionsideen. Ebenso Short Story No. 2, dessen selbst gesetzte Vorgabe es war, auf ein einzelnes Notenblatt zu passen, im Gegensatz zu Arrangements für große Ensembles, die üblicherweise eine Vielzahl von Notenblättern erfordern.

Der Pianist, Komponist und Arrangeur Christian Elsässer gilt als eine der vielseitigsten Stimmen des zeitgenössi-schen Jazz in Europa. Zu seinen regelmäßigen Auftraggebern gehören Spitzenensembles wie das Metropole Orkest (dreifacher Grammy-Gewinner), das Scottish National Jazz Orchestra und alle vier deutschen Rundfunk-Bigbands (WDR, HR, NDR, SWR). Er arbeitete mit Künstlern wie Dee Dee Bridgewater, Kurt Elling, Aaron Parks und Mike Stern und ist Professor für Komposition und Jazz-Piano an der Hochschule für Musik und Theater München.