„Take your time“ – dieser Satz könnte wie ein unsichtbares Motto über dem Album MOVING schweben. Denn genau so sind diese Aufnahmen entstanden: ohne Hast, mit Zeit zum Atmen, Reifen und Zuhören. Zehn intensive Tage im Studio, getragen von einer Vielzahl an Konzerten zuvor, haben Gitarrist Paulo Morello, Bassist Sven Faller und Schlagzeuger Mauro Martins zu einem Klangkörper verschmolzen, der sich selbstbewusst Sambop Trio nennt.
Hier begegnen sich die Strahlkraft brasilianischer Rhythmen und die Eleganz des modernen Jazz. Ein Trio, das mühelos zwischen einem mitreißenden Choro, einem funky Oktavgroove und einer Ballade im Bolero-Tempo wandelt – mit einer Selbstverständlichkeit, als seien Samba, Choro und Bebop schon immer füreinander bestimmt gewesen.
Jedes Stück erzählt eine eigene Geschichte: Das eröffnende „The Birds and the Bees“ stammt von Attila Zoller, einem Mentor Morellos in New Yorker Zeiten – eine Verneigung vor einer prägenden Künstlerfreundschaft. „Entre as Ondas“ trägt die Leichtigkeit eines sonnendurchfluteten Nachmittags am Strand, während „Cookin’ at the Birdland“ den energiegeladenen Puls des vollbesetzten Jazz-Clubs in Neuburg einfängt.
Christian Elsässer (Piano) – Niels Klein (Sax) – Tim Collins (Vibraphone) – Henning Sieverts (Bass) Fabian Arends (Drums)
Leben ist Veränderung. Im besten Falle entsteht daraus einfallsreicher Jazz. So geschehen im neuen Album „The Move“ des Pianisten Christian Elsässer. Nach Jahren intensiver Arbeit mit Bigbands und Orchestern in der Rolle des Komponisten, Arrangeurs und Dirigenten präsentiert sich Christian Elsässer nun auf seinem neuen Quintett-Album von einer besonders intimen und kammermusikalischen Seite.
„Die Arbeit an der Musik für die vorliegende Aufnahme fiel in eine Zeit großer persönlicher Veränderungen. Die wichtigste davon war die Entscheidung meiner Frau und mir, München hinter uns zu lassen, um auf dem Land ein neues Zuhause für unsere Familie zu schaffen.“ Dieser emotionale Wandel – durchzogen von Aufbruchs-stimmung, Wehmut und dem Zauber neuer Anfänge – spiegelt sich wie ein roter Faden in der Musik des Al-bums wider.
Die Wahl der Musiker und der damit verbundenen Instrumentierung hatte maßgeblichen Einfluss auf die Um-setzung der kompositorischen Ideen. „Für diese Aufnahme habe ich vier langjährige Weggefährten eingeladen, mit denen ich bereits in unterschiedlichsten musikalischen Zusammenhängen gearbeitet habe – jedoch nie in genau dieser Besetzung. Beim gedanklichen Zusammenstellen des Bandsounds begeisterten mich sofort die vielfältigen farblichen Möglichkeiten, die sich durch die Kombination der Instrumente ergaben.“
Mit The Move schafft Christian Elsässer ein musikalisches Tagebuch des Wandels: Eine Reise voller Abschiede und Neubeginne, geprägt vom Heranwachsen einer Familie und den stillen, doch tiefgreifenden Veränderun-gen, welche die Zeit mit sich bringt. Es thematisiert Bewegung in seinen tief gründenden Facetten, vom ein-schneidenden Umzug an einen anderen Ort bis zu den kleinen und großen Schritten in ein neues, naturnahes Leben. In Stücken wie Birds, Morgentau und Wiegenlied entstehen hierzu Klangbilder, die sich der reichhaltigen Palette des modernen Jazz bedient. Andere Eigenkompositionen wie Kanon oder Circles & Corners hingegen beschreiben schon im Songtitel Elsässers originelle Konstruktionsideen. Ebenso Short Story No. 2, dessen selbst gesetzte Vorgabe es war, auf ein einzelnes Notenblatt zu passen, im Gegensatz zu Arrangements für große Ensembles, die üblicherweise eine Vielzahl von Notenblättern erfordern.
Der Pianist, Komponist und Arrangeur Christian Elsässer gilt als eine der vielseitigsten Stimmen des zeitgenössi-schen Jazz in Europa. Zu seinen regelmäßigen Auftraggebern gehören Spitzenensembles wie das Metropole Orkest (dreifacher Grammy-Gewinner), das Scottish National Jazz Orchestra und alle vier deutschen Rundfunk-Bigbands (WDR, HR, NDR, SWR). Er arbeitete mit Künstlern wie Dee Dee Bridgewater, Kurt Elling, Aaron Parks und Mike Stern und ist Professor für Komposition und Jazz-Piano an der Hochschule für Musik und Theater München.
Nomen est omen! Das Trio versteht sich im besten Sinne seines Namens als reisender Botschafter akustischer Weltmusik – jenseits gängiger Genregrenzen. In seinem Spiel verbinden sich Elemente der französischen Valse Musette, des Jazz, brasilianischer Samba und Bossa Nova, die melancholischen Bandoneonklänge eines Astor Piazzolla und die rhythmische Fülle des Balkans zu einem vielschichtigen Klangbild. Trotz der musikalischen Vielfalt bewahren die drei Musiker stets eine unverkennbare Handschrift. Ihre Arrangements wirken niemals collagehaft, sondern entwickeln sich mit natürlichem Fluss, Esprit und persönlichem Ausdruck.
Vladislav Cojocaru (Akkordeon), Vlado Grizelj (Gitarre) und Giorgi Makhoshvili (Bass) stammen aus Moldawien, Bosnien-Herzegowina und Georgien. Bedingt durch den biografischen Hintergrund der Musiker ist ihre Phrasierung durchwoben von osteuropäischen Verzierungen und lyrischer Melodik.
Die Stücke, aus der Feder der Ensemblemitglieder, erzählen von Unabhängigkeit, Lebensfreude und innerer Beweglichkeit. In einem Moment zart und verwegen, im nächsten aufbrausend und voller Emotion – das Klangspektrum ist weit. Stolz und Bodenhaftung sind ebenso präsent wie die Freude am virtuosen Spiel. Im Zentrum stehen dabei die Eleganz der französischen Musette und die rhythmische Raffinesse des Jazz.
Dort, wo Wellen, Licht und Sonne die Landschaft formen, wo alte Dörfer in den Hügeln schlummern und ein Kafenion der Treffpunkt für Einheimische bleibt, haben wir uns zurückgezogen, um neue Lieder aufzunehmen.
Fernab der Touristenströme und der großen Weltpolitik entstand Musik, die nach Zitronen, wildem Rosmarin und der heiteren Melancholie des Südens duftet.
Inside the Island ist eine Reise ins Innere – nicht nur geografisch, sondern auch musikalisch und seelisch.
Quadro Nuevo, das sind auf diesem Album Mulo Francel(Tenorsaxofon, Klarinette, Mandoline, Whistle), Andreas Hinterseher (Akkordeon, Bandoneon, Vibrandoneon), Didi Lowka (Kontrabass) und als jüngstes Ensemblemitglied der Gitarrist Philipp Schiepek. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach dem „Simple Life“, einer entschleunigten, kontemplativen Lebensweise, die den Blick für das Wesentliche schärft.
Fernab der Touristenströme und der großen Weltpolitik entsteht Musik, die wärmend, archaisch und zeitlos wirkt – geboren aus der Weite und Gelassenheit der Ägäis.
„Mer Diga Men“ – Eine musikalische Hommage an Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
Mit ihrem dritten Album „Mer Diga Men“ setzen Die Drahtzieher ein kraftvolles Zeichen – musikalisch, emotional und kulturell. Der Titel stammt aus dem Romanes, der Sprache der Sinti und Roma, und bedeutet „Wir sehen uns“. Das gleichnamige Stück wurde von Rhythmusgitarrist Bobby Guttenberger komponiert, der damit seinem verstorbenen Bruder gedenkt. Doch das Album geht über persönliche Erinnerung hinaus: Es verbindet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einer musikalischen Erzählung.Der unverwechselbare Sound der Drahtzieher verwebt kunstvoll die Einflüsse dreier weitgereister junger Musiker aus Ravensburg. In fantasievollen Arrangements begegnen sich die Instrumente des Ensembles auf Augenhöhe.
In den Spielarten Gypsy Music, Valse Musette und latino-inspiriertem Bolero begegnen sich tiefe Melancholie und feuriges Temperament. Dabei schafft das Trio den positiven Eindruck der Next Generation, welche die klangliche Tradition der Vorväter frisch und weltoffen in die Zukunft trägt.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.