Johannes Tonio Kreusch – SIDDHARTHA – A musical Homage to Hermann Hesse

6,99 

RELEASE: 11.10.2019

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Artikelnummer: FM 248MP3 Kategorien: , , Schlüsselworte: , ,

Beschreibung

Johannes Tonio Kreusch Gitarre

Das neue Album von Johannes Tonio Kreusch – eine musikalische Hommage an Hermann Hesses berühmte Erzählung SIDDHARTHA. “SIDDHARTHA ist ein Suchender. Ich möchte dies auch in meiner Musik sein – ein Suchender nach neuen Klängen und musikalischen Ausdrucksformen“, so Johannes Tonio Kreusch

Die SIDDHARTHA Suite entführt den Zuhörer in bis dato ungekannte Klangräume. Johannes Tonio Kreusch entlockt seinem Instrument einen wunderbaren Reichtum an Klangfarben und Effekten. Die vierzehn Sätze der abendfüllenden SIDDHARTHA Suite entsprechen den Kapiteln der Romanvorlage. Sie beinhalten sowohl auskomponierte Abschnitte als auch improvisierte Passagen. SIDDHARTHAs Suche nach dem Urgrund seiner Seele wird von Johannes Tonio Kreusch ebenso eindringlich wie kreativ musikalisch nachgezeichnet. Die dargebotene Virtuosität ist einzig der Musik untergeordnet und entfaltet sich mit großer Selbstverständlichkeit.

“Meine Musik zu Hermann Hesses SIDDHARTHA ist nicht unbedingt als Untermalung oder Nacherzählung dieses grandiosen Romans gedacht. Vielmehr möchte ich mich der Essenz und den verschiedenen Seelenstimmungen, die dieses Werk ausmachen, musikalisch nähern. Es hat mich auch weniger die Idee der östlichen Philosophie angeregt, sondern Siddharthas ständiges Suchen, welches am Ende mit Finden belohnt wird. Philosophische Themen sind häufig Inspirationsquellen meiner Musik. Bevor ich zum Musikstudium gekommen bin, habe ich daher auch zuerst Philosophie studiert. Nach dem Abitur war ich mir keinesfalls gleich sicher, Musik studieren zu wollen und zu meinem Beruf zu machen. Ich wollte nach den vielen Jahren einseitigen Lernens in der Schule endlich etwas studieren, was mich ganz stark auch ideell begeistern könnte. Und da bin ich dann bei der Philosophie gelandet. Es ist meiner Meinung nach gar nicht so abwegig, dass man sich besonders auch als Musiker oder Künstler zu philosophischem Gedankengut hingezogen fühlt, da die Musik bzw. die Kunst Grenzerfahrungen bieten, die uns mit einer Welt jenseits des Materiellen konfrontieren. Wenn er musiziere, sei er Gott am nächsten, hat der Dirigent Sergiu Celibidache einmal gesagt. In der Tat sind es gerade die Künste, die dem Menschen die Türe in diese andere Welt einen Spalt öffnen – in die Welt jenseits des Materiellen: da erlebt man plötzlich im gemeinsamen Musizieren oder im gemeinsamen Lauschen eines Konzertes dieses gemeinschaftliche Verbunden-Sein … da erfährt man die heilende Kraft schöner Formen oder Klänge, wenn unvermutet tiefe Übereinkunft mit dem Gehörten oder Betrachteten entsteht… da wird man von einem Gedanken beflügelt, von einer erhebenden Idee getragen…

Und ich denke das macht auch das Musizieren aus: dass man wegkommt von dem allzu materiellen Denken in Richtung: „Schneller! Höher! Weiter!…“

In meiner Musik verwende ich meist sehr unterschiedliche Gitarrenstimmungen und auch Präparationen wie Stifte, Büroklammern oder Ringe, die ich zwischen die Saiten stecke. Dies ermöglicht mir, neue Klangräume zu entdecken und die Gitarre oft wie ein anderes Zupfinstrument – z.B. wie eine Sitar, eine Cora oder eine Koto – klingen zu lassen. Auf meiner SIDDHARTHA-CD verwende ich kein einziges Mal die herkömmliche Gitarrenstimmung. Mir war es immer wichtig, experimentell an Musik heranzugehen und damit auch neue Wege der Interpretation zu beschreiten. Nach dem intensiven Musikstudium und der eingehenden Auseinandersetzung mit klassischer Literatur, habe ich mich immer stärker in Richtung Eigenkreativität und Improvisation orientiert. Klassische Musik wird heutzutage oft als etwas Starres gesehen, was man nicht berühren oder verändern darf. Dabei war Improvisation in früheren Epochen immer ein wichtiger Bestandteil der Musizierkunst. Musik, und das dürfen wir in Zeiten der maschinellen Reproduzierbarkeit nie vergessen, muss sich immer dieses “aus dem Moment” Geschöpfte bewahren. Ein bloßes Abspielen von Mustern und Gelerntem führt nicht wirklich zum Ziel. Aus dieser Haltung heraus ist meine SIDDHARTHA-Musik entstanden.”

– Johannes Tonio Kreusch

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