Distances – Venice

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Beschreibung

JAN GRINBERT Saxophone (Alt/Sopran)
MARCO PONCHIROLI Piano
GEORG KOLB Bass, Mandoline, Synth, Soundscapes
NEVYAN LENKOV Drums
As guest: EUGEN BAZIJAN Cello

VENICE ist das Debütalbum des Jazzquartetts DISTANCES, das 2014 vom Münchner Bassisten Georg Kolb und dem venezianischen Pianisten Marco Ponchiroli gegründet wurde. Am Saxophon begeistert der brillante, aus Lettland stammende Jan Grinbert; Schlagzeuger ist Nevyan Lenkov, Wahlmünchner aus Bulgarien. Nach erfolgreichen Konzerten in Deutschland und Italien, u.a. beim bayerischen Jazzweekend in Regensburg findet im Frühjahr 2017 eine Releasetour statt, mit Konzerten u.a. in Lettland, Polen und Italien. Dafür sind filmische Projektionen geplant, die in bildlichem Dialog zur spontanen musikalischen Performance der Band stehen.

Stilistischer Markenkern von DISTANCES ist die Verbindung von poetisch, atmosphärischer Sensibilität einerseits, aber auch energetisch intensiver Dichte. So entsteht in Ponchirolis zeitlos schönen Kompositionen eine einzigartige Atmosphäre aus italienischem Flair und explosiven Improvisationen. Der Name DISTANCES leitet sich nicht nur von der internationalen Bandbesetzung ab, sondern beschreibt auch musikalische Räume, die stilistische Grenzen überschreiten. Die Kompositionen, jeweils eine auch von Grinbert und Kolb kontrastieren hinsichtlich Tempo, Charakter und Intensität – von fast „klassisch“ kammermusikalischem Minimalismus bis zu wuchtiger Komplexität.

VENICE versteht sich nicht nur als Hommage an das Venedig Marco Ponchirolis, sondern ist auch eine vielschichtige Metapher für die historische Entwicklung von Glanz und Macht zu Verfall und Niedergang. Eine Stadt von geheimnisvoller Eleganz, die – nicht zuletzt durch eine Prise Glamour – immer noch als eine der schönsten der Welt gilt, aber durch die Abhängigkeit von gigantischen Touristenströmen zu einem lebendigen Museum zu verkommen droht. So wird bei VENICE auch nicht die Serenissima des Tages thematisiert, sondern die nächtliche – mit all ihren Schatten und schillernden Mythen geheimnisumwobener Plätze,Bars und Palazzi: Leitmotiv für ein Jazz-Konzeptalbum mit eben diesen unterschiedlichen assoziativreichen Facetten.

Georg Kolb hat durch zarte Pinselstriche mit zusätzlichen instrumentalen Farben wie Mandoline und Cello (als Gast der Cellist Eugen Bazijan) der Produktion einen dezenten „venezianischen“ Anstrich verliehen.

Ein besonderes Augenmerk wurde auch auf die Gestaltung des Artworks gelegt: so setzt sich die emotionale Polarität der Musik bei der ungewöhnlichen Gestaltung des Frontcovers durch den italienischen Bildhauers und Malers Romano Abate fort.

Zusätzliche Information

Art

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