Tuija Komi – Something

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Artikelnummer: EC 555-2 Kategorien: , Schlüsselworte: ,

Beschreibung

Tuija Komi Vocals

Walter Lang Piano, Fender Rhodes
Peter Cudek Bass
Martin Kolb Drums
Dusko Goykovich Trumpet
Vlad Cojocaru Accordion

01. Don’t You Worry ‘Bout A Thing (Stevie Wonder) 4:14
02. What Are You Doing With The Rest Of Your Life (Michel Legrand, Alan and Marylin Bergman) 4:05
03. Five O’clock In The Morning feat. Dusko Goykovich (Dusko Goykovich, Tuija Komi) 6:07
04. Tulenliekki (Antonio Brave, Orvokki Itä) 6:20
05. Poinciana feat. Vlad Cojocaru (Nat Simon, Buddy Bernier) 5:16
06. Your Love Is King (Sade Adu, Stuart Colin Matthewman) 4:59
07. Nuoren Tytön Valssi feat. Vlad Cojocaru (Eero Koivistoinen, Juice Leskinen) 3:56
08. You And I feat. Vlad Cojocaru (Stevie Wonder) 6:21
09. Laulu Unelmista Ja Kuusta (Jukka Linkola, Hendrik Hulden) 4:49
10. Myrskyluoden Maija (Lasse Martensson) 4:20
11. If I Were A Bell (Frank Loesser) 3:38
12. Every Tear (Has The Right To Come Out) Tuija Komi 5:10

Auf herrliches Durcheinander (in Finnisch „Rempallaan“) in 2009, wie Tuija Komi ihre erste Solo-CD genannt hat, folgt nun herrliches Miteinander: Auf ihrer zweiten CD versammelt die finnische Sängerin wundervolle Musik verschiedenster Art und widmet sie der ganzen Bandbreite des Lebens: Mit dem betörenden Schmelz ihrer sinnlichen Stimme beschwört sie vertraute romantische Stimmungen, elementare Sehnsucht und Leidenschaft, schmerzlichen Abschied und holdes Bescheiden, Augenblicke höchsten Glücks, aber auch melancholische Nostalgie und kontemplative Poesie – erzählt In Worten und Melodien aus dem Repertoire von Blues, Jazz, Latin, Pop, Soul, Tango und World Music.

Zu hören sind außerdem Klassiker sowie selten gespielte Juwelen aus dem Fundus der Finnischen Musik. Dazu als besondere Highlights – nebst einem selbstgeschriebenen Song (mit Ohrwurmfaktor!) – eine Jazz-Ballade von dem Weltklasse-Trompeter und Jazz-Urgestein Dusko Goykovich, zu der Tuija, quasi als Auftragswerk, den Text verfasst hat.

Dargeboten werden diese Kostbarkeiten in einfallsreichen Arrangements, bei denen Vertrautes plötzlich in unerwartet frischer Form erklingt, wie beispielsweise „What are you doing the Rest of your Life“ von Michel Legrand im optimistisch beschwingten Latin-Style. Heitere Wohlfühl-Klassiker von Stevie Wonder, erfrischend und schlackenlos vorgetragen, bringen gute Laune. Mystische Melodien aus dem hohen Norden geben eine Ahnung vom faszinierenden Zauber sonnenwindbefeuerter Polarnächte.

Mit ihrem vielseitigen Gesangsstil, ihrer unwiderstehlich sympathischen Ausstrahlung und sicherem künstlerischen Gespür für Zwischentöne bringt diese blonde Powerstimme den Charakter eines jeden Songs treffend zur Wirkung – füllt die Seele mit Wohlklang und lässt innere Märchenbilder entstehen, bevölkert von Elfen, Trollen, und Nymphen. Dabei kann sich diese so überaus geländegängige nordische Nachtigall auf eine Band verlassen, deren Musiker wie ein perfekt aufeinander eingestimmter Klangkörper beseelt und dennoch mit präzise federndem Timing agieren und ihre Sängerin wie ein funkelndes Gesangsjuwel in einer edlen Fassung aus strahlendem Klanggold präsentieren.

„Something old, something new, something borrowed, and something blue” – das Motto dieser CD – galt ursprünglich Brautleuten und besagt, was sie zur Trauung tragen sollen, nämlich: „A bisserl was Altes, ein bisschen was Neues, auch was Geliehenes und etwas in Blau“. Diese alte Redewendung beschreibt denn auch die Song-Auswahl: Lieder mit glanzvoller Vergangenheit, neue und geheimnisvolle Balladen, verträumte Melodien, die „ausgeliehen“ wurden (um sie mit eigenem Text zu versehen). Natürlich auch Stücke, die der nordischen Schwermut huldigen, melancholisch von großer Liebe erzählen – und ganz innig den Blues beschwören. Also das volle Programm, wie aus dem richtigen Leben. Denn wer nicht von Herzen weinen kann, hat auch kein Talent zur hemmungslosen Freude.

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