Orioxy – Lost Children

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Beschreibung

Yael Miller Voice
Julie Campiche Harp
Manu Hagmann Double Bass
Roland Merlinc Drums

01. Amor Fati (Orioxy) 4:07
02. Isha (Orioxy) 5:42
03. Princeless (Orioxy / Douglas Fowley Jr.) 4:10
04. Go Now (Orioxy) 7:09
05. Old World (Orioxy) 3:08
06. Ibud Ha’tmimout (Orioxy) 2:48
07. Peter (Orioxy / Jonas) 3:53
08. Song Of Love (Orioxy) 3:52
09. Bachour Meshouamam feat. Sami “Darg Team” (Orioxy / Sami “Darg Team”) 5:10
10. In My Head (Orioxy) 5:27
11. Blackbird (Lennon / McCartney) 5:55

Veröffentlichung am / Release Date: 27.02.2015

Lesen Sie hier ein Interview von Barbara Hoppe mit Orioxy auf www.feuilletonscout.com!

Orioxy’s music is fragile, ephemeral and dreamlike. Lead singer Yael Miller and harpist Julie Campiche set the tone for the group’s ever-evolving musical exploration. These two young women are the soul of the ensemble. Percussionist Roland Merlinc and base player Manu Hagmann keep them grounded, something akin to pulling on the silken string of a soaring kite gone wild.

Unconventional subtlety fuels Orioxy’s combustion engine. There are explosions of tenderness and innocence, delicate pastels that instantly transform into etchings. There is an explosion of language, or should I say of languages, from English into Hebrew and on into French. The use of Yael Miller’s Hebrew mother tongue has nothing traditional or folkloric about it. On the contrary, it brings something unique, intimate and profoundly touching to their music. An explosion of forms penetrates each album. Orioxy cares nothing for labels. That they cannot be categorized is self-evident. They are free!

Their two previous albums were lush nocturnal landscapes of childhood awash with imagination. Now, with “Lost Children”, Orioxy refines a universe immersed in detail. They fluidly set their world in motion, image by image, step by step. They delicately rekindle childhood fears. Those harmless, innocent fears that we so want to continue feeling. This new opus is like a child itself, turbulent and playful, dreamy and frightened, filled with dreams and full of hope.

Orioxy has taken its jazz-derived songwriting style with its admittedly rebellious pop approach all over Europe since 2008. Their first two albums were praised by international critics and have been classified as Revelation (Jazz Magazine-Jazzman), Discovery (Jazz News) and Favorite (République du Jazz). They were awarded the 2013 Avignon Jazz Contest Grand Jury Award, and named the 2014 Label Suisse Festival Favorite by Femina Magazine. Swiss culture promotional institutions also fund the group. Orioxy has been included in recent Swiss Vibes and Jazz Made in Switzerland compilations and received Swiss Arts Council Pro Helvetia 2015-2017 High Priority Support.

by Franpi Barriaux

Die Musik von Orioxy erkundet eine Traumwelt, flüchtig und zerbrechlich, die den Bewegungen von Sängerin Yael Miller und Harfenistin Julie Campiche folgt. Die zwei jungen Frauen sind die Seele des Ensembles, im Boden verankert durch die Rhythm-Section mit Schlagzeuger Roland Merlinc und Kontrabassist Manu Hagmann, als würden sie einen aufmüpfigen Papierdrachen an Seidenfäden festhalten.

Die Facetten des Fremden sind der Motor von Orioxy. In dessen Innern geschehen Explosionen der Zartheit, der Unschuld. Explosionen von Pastelltönen, die sich mit einem Mal in klare Linien verwandeln können. Explosionen auch von Sprache, von mehreren Sprachen, genauer gesagt. Vom Englischen über das Französische zum Hebräischen – der Einsatz von Yael Millers Muttersprache bleibt fernab jeder traditionellen oder folkloristischen Versuchung und fügt vielmehr eine Prise Fremdartigkeit und fesselnde Tiefe hinzu. Explosionen von Formen schliesslich, die sich scheinbar über jedes Album des Quartetts erstrecken, ohne sich dabei um Schubladisierungen zu kümmern. Eindeutig unklassifizierbar; dafür umso freier.

Nachdem sie auf ihren ersten zwei Alben üppige nächtliche Szenerien schufen, Kindheitslandschaften, durchströmt von einer überwältigenden Vorstellungskraft, machen sich Orioxy mit Lost Children nun daran, ihr von Details wimmelndes Universum zu vervollkommnen, es in Gang zu setzen. Wie die Knetmasse beim Animationsfilm wird Bild für Bild, Geste für Geste in eine flüssige und natürliche Bewegung geformt. Ein Universum, das, scheinbar ahnungslos, kindliche Ängste wiedererweckt. Jene gutmütigen und arglosen, die man auch weiterhin empfinden möchte. Ungestüm und ausgelassen ist es, Orioxys neuestes Werk, verträumt und zaghaft, wie alle Kinder, voller Fantasie und Hoffnung.

Mit ihrem dem Jazz und Songwriting entsprungenen Stil, in den sich nahtlos die Grellheit eines Pop-Ansatzes einfügt, durchstreifen Orioxy seit 2008 Europa.
Ihre beiden Vorgängeralben sind bei der internationalen Kritik gut angekommen. Unter anderem bezeichnete sie das Jazz Magazine Jazzman als Offenbarung, Jazz News als Entdeckung oder la République du Jazz als „Coup de Cœur“. Orioxy erhielten den Grossen Jury-Preis des Tremplin Jazz d’Avignon 2013 sowie das Prädikat „Coup de Cœur“ des Magazins Femina.

Die Band wird überdies von den Institutionen der Schweizer Kulturförderung unterstützt. So ist ihre Musik auf den letzten Ausgaben der Compilations Swiss Vibes und Jazz Made in Switzerland zu finden. Ausserdem hat Pro Helvetia die Band in ihre prioritäre Jazzförderung 2015-2017 aufgenommen.

von Franpi Barriaux

 

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