Das Trio Matthias Well, Maria Well und Vladislav Cojocaru reiht sich mit diesem Album in eine besondere Tradition ein: die ungarische Volksmusik.
Schon in ihrer frühen Kindheit kamen die Geschwister Matthias und Maria Well durch ihren Großvater mütterlicherseits in Berührung mit diesem Musikgenre. Der aus der ungarischen Stadt Balassagyarmat stammende Großvater wuchs über einem lebhaften Kaffeehaus auf, in dem Musiker:innen jeden Tag einkehrten und mit ihren Instrumenten typisch magyarische Volksmelodien spielten. Als kleiner Junge wurde ihm eines Abends mit den Worten „Hegedüljed“ (‚Spiel!‘) eine Geige in die Hand gedrückt. Dieses Ereignis weckte seine Liebe zur ungarischen Musik, die über Generationen weitergegeben wurde.
Doch bereits Jahrzehnte vorher hatte die ungarische Volksmusik die großen Bühnen der Welt erobert: Zwischen 1869 und 1880 veröffentlichte Johannes Brahms seine 21 Ungarischen Tänze. Früh beeinflusst durch seinen ehemaligen Tournee-Partner, den ungarischen Geiger Eduard Reményi, eignete er sich Motive und Passagen an, um diese in seinem eigenen Stil zu adaptieren und neue Melodien zu schaffen.
Zum Reinhören und Speichern oder Bestellen: https://glmmusic.de/ZingarissimoWE
Mehr Informationen: https://www.glm.de/produkt/matthias-well-maria-well-vladislav-cojocaru-zingarissimo/

Die international gefeierte Berliner Ethno-Jazz Band LELÉKA, die sich seit ihrer Gründung 2016 der Neubelebung alter ukrainischer Volkslieder widmet, präsentiert Ende November ihr neues Album RIZDVO. Gemeinsam mit dem berühmten ukrainischen Flötisten Maksym Berezhniuk, Virtuose und Sammler traditioneller Holzblasinstrumente, erschafft das Ensemble eine außergewöhnliche Hommage an die unglaublich reiche Tradition ukrainischer Weihnachtsmusik, der mit zeitgenössischen Arrangements, Interpretationen und Improvisationen neues Leben eingehaucht wird.
Mit den CDs „Dialogues“ und „Tangos & Canciones“ belebten der Gitarrist Johannes Tonio Kreusch und die Geigerin Doris Orsan das selten zu hörende Duo Violine und Gitarre neu. Reichte das Spektrum da von der klassischen Romantik über den karibischen Musikkosmos bis zur Modernen Musik, so konzentrieren sie sich bei ihrem neuen Wurf „Libertango“ zunächst auf argentinische Klangwelten. Aus einem guten Grund: Das Album zelebriert nicht nur ihre Leidenschaft für diese Musik, es basiert vor allem auf den vielen Freundschaften, die sie mit Musikern aus diesem Fach pflegen.