Verblüffend, dass einem auf Anhieb kein Musiker einfällt, der dieses Bild schon einmal verarbeitet hat: Der Balkon als kreativer Kulminationspunkt, als Ort der Begegnung, des Austauschs mit vertrauten wie neuen Menschen, der zugleich „widersprüchliche Gefühle erregt,“ wie es die Sängerin Laura formuliert: „Das Gefühl, zu Hause zu sein, und das Gefühl, der Außenwelt ausgesetzt zu sein. Das Gefühl der Freiheit gepaart mit dem Gefühl, an einem sicheren Ort zu sein.“ Eine starke Metapher für die Gedankenwelt einer Musikerin. Und ein perfekter Anker für ein Album: „Sunset Balcony“ heißt das neue Werk von Laura, „im Geist entstanden an lauen Abenden auf einem Balkon mit Sonnenuntergang, allein oder mit lieben Menschen, um über unseren Platz in der Welt nachzudenken oder auch nur darüber, was wir zum Abendessen kochen wollen,“ wie sie berichtet.
Zum Reinhören und Speichern oder Bestellen: https://glmmusic.de/SunsetBalconyWE
Mehr Informationen: https://www.glm.de/produkt/laura-sunset-balcony/

Groove und frische Klangfarben von Jazz Guitar, Fender Rhodes Piano, Bass und Drums.
Es ist immer noch ein Glücksfall für die süddeutsche Jazzszene, dass es den New Yorker Tim Collins vor zwölf Jahren nach München verschlagen hat. Gehört der 45-Jährige doch zur kleinen Schar der weltbesten Vibrafonisten. Das bescheinigten ihm amerikanische Kritiker schon, als er noch in seiner Heimat mit Cracks wie Ingrid Jensen oder Aaron Parks spielte: „Collins ist nichts weniger als beispielhaft,“ schrieb etwa die New Yorker Jazz-Bibel „Downbeat“. Jenseits des großen Teichs hat er es in der Zusammenarbeit mit unterschiedlichsten Größen von John Hollenbeck oder Danny Grissett über Henning Sieverts oder Shinya Fukumori bis zu den Weltmusikern Quadro Nuevo oder der jungen Senkrechtstarterin Shuteen Erdenebataar bewiesen. Und er unterstreicht es jetzt mit seinem fünften Album „For Good People“.
