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Happy Release Day: Heute FREY HERRMANN WILLIAM – HEART EAR ART

Lange hat man keine Titelgraphik mehr gesehen, die den musikalischen Geist und Gehalt eines Albums mit einem einzigen Wort sprachspielerisch so auf den Punkt bringt: Dreimal „Heart“ steht auf der neuen CD des Trios von Matthias Frey, Christopher Herrmann und Rageed William, aber durch die farbliche Absetzung ergibt sich „heart/ear/art“. Die Kunst, die man mit dem Ohr und dem Herzen aufnehmen kann, darum geht es hier. Und spricht man den Titel, dann versteckt sich auch noch „tear“ darin: Es ist gut möglich, zu dieser Musik Tränen zu vergießen, aus Ergriffenheit wie vor Freude.

Matthias Frey piano
Christopher Herrmann cello
Rageed William رغيد وليم nay, duduk

Mehr Informationen gibt’s hier: https://www.glm.de/kuenstler/frey-herrmann-william/

Zum Video-Trailer geht es hier: https://youtu.be/Q8AbcDtvSFk

Die Musik zum Reinhören und Bestellen: https://smarturl.it/heartearartfrey

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Happy Release Day: Heute Wawau Adler – Happy Birthday Django 110

Happy Release Day: Heute Wawau Adler – Happy Birthday Django 110

Zu den herausragenden Nachfahren der Musik Django Reinhardts gehört seit langem der 1967 in Karlsruhe geborene Josef „Wawau“ Adler. Bereits mit neun Jahren entdeckte er die Gitarre für sich, mit zwölf Jahren intensivierte er unter dem Eindruck von Bireli Lagrene seine Bemühungen und bereits mit 13 gab er seine ersten Konzerte. Als Twen wandte er sich auch dem Bebop und dem Fusion-Jazz zu, sodass er heute zu den wenigen Sinti-Gitarristen gehört, die Modern Jazz genauso virtuos beherrschen wie Gipsy Swing. Doch nach einer Pause Anfang des neuen Jahrtausends kehrte Adler allerdings wieder zu den Wurzeln seiner Musik zurück. Heute nun, da Django Reinhardt am 23. Januar 2020 seinen 110. Geburtstag gefeiert hätte, setzt ihm Adler zu diesem idealen Anlass erneut ein musikalisches Denkmal, das denn auch „Happy Birthday Django 110“ heißt.

„Da Django Reinhardt mit seinem ‚Quintette du Hot Club de France‘ mich und zahllose andere Musiker auf der ganzen Welt sehr stark geprägt hat, war es naheliegend, das Album auch genau so klingen zu lassen“, sagt Wawau Adler. Deswegen hielt man sich schon bei der Produktion an den Originalsound der alten Aufnahmen: Adler spielt eine originale Selmer Gitarre Nr. 828, die wie Djangos Gitarre Nr. 503 aus den 40er Jahren stammt. Und aufgenommen wurde mit nur zwei weltweit einzigartigen und sehr wertvollen Mikrophonen, die den in dieser Zeit verwendeten Originalen nachempfunden sind.

„Immer wieder aufs Neue stellte ich mir die Frage: Wie hätte er es wohl gemacht? Welche Töne, welche Licks hätte er gespielt? Was hätte laut, sanft, dynamisch, liebevoll oder auch melancholisch oder gar traurig geklungen? Eine Herausforderung, denn dies passiert in der improvisierten Musik genau zum Zeitpunkt der Entstehung.“

Die Musik zum Reinhören und Bestellen: https://smarturl.it/wawauadler110django

Zum Video-Trailer geht es hier: https://youtu.be/p0KjJpkYCQU

Artistsite on GLM Music https://www.glm.de/kuenstler/wawau-adler/
Artistsite: https://wawau-adler.com/
Tourdates: https://wawau-adler.com/start/konzerte/

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Happy Release Day: Heute Nice Brazil- Minhas Raizes

Happy Release Day: Heute Nice Brazil– Minhas Raizes

Der Künstlername ist sozusagen Programm: Die Sängerin Nice Brazil steht für die bezaubernden Seiten der brasilianischen Musik. Von den Rhythmen, die in die Beine gehen, über die Melodien, die einen bewegen, bis zu Texten, die einen mal melancholisch, mal voller Lebensfreude ergreifen. Ihr neues Album „Minhas Raizes“ („Meine Wurzeln“) setzt konsequent fort, was sie auf zuletzt auf „Pra Voce” („Für Dich“) vorexerziert hat: Sie gießt den ganzen Reichtum der brasilianischen Musik, vom traditionellen Choro oder Baião bis zu Samba und Bossa- Nova, die unterschiedlichen Stile, Sounds und Farben der großen Städte wie Sao Paulo, Rio oder Belo-Horizonte in jazzigen Arrangements. Erstmals hauptsächlich mit eigenen Kompositionen und in ihren eigenen Worten.

„Minhas Raizes“ ist Ausdruck erworbener innerer Stärke, musikalisch die Verbindung brasilianischer Musik mit dem Jazz, thematisch nicht weniger als die Reflexion über unsere Zeit, über Leben und Tod. All dies versammelt sie schon in „Pra Lá e Pra Cá“ („Verstreut“), das Titelstück „Minhas Raízes“ macht sie zur Hommage an ihre Vorfahren, in „Quando Te Vi“ („Als ich dich sah“) handelt sie tiefgründig das Phänomen der ersten großen Liebe ab, in „Te Amei“ („Ich liebte dich“) sagt sie ihrem verstorbenen Vater ein letztes Lebewohl. Ihre ausdrucksvolle Stimme tänzelt dabei zwischen den Extremen: Mal geht sie temperamentvoll aus sich heraus, mal wird sie ganz leise, beinahe meditativ, an der Grenze zum Gehauchten, aber dennoch in jeder Note präsent – sie intoniert die Seele der brasilianischen Musik. Intime Augenblicke, aber zugleich ein Moment des Danks an das Universum, den sie mit dem Hörer teilt.

More about: https://www.glm.de/kuenstler/nice-brazil/

Die Musik zum Reinhören und Bestellen: https://smarturl.it/nicebrazilminhasraiz
Artistsite: www.nice-brazil.com
Tourdates: https://jazz-brazil.cleonice.de/upcoming-events

 

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Happy Release Day: Heute CORNELIUS CLAUDIO KREUSCH – ANTHONY COX – JOHANNES TONIO KREUSCH – GESTALT!

Es ist immer wieder faszinierend, wenn improvisierte Klänge Gestalt annehmen und zu mitreißender Musik werden. Für dieses Wunder braucht es entsprechende Musiker, die dieses Gespräch ohne Worte führen und entwickeln können. Der Jazzpianist Cornelius Claudio Kreusch und sein Bruder, der klassische Gitarrist Johannes Tonio Kreusch, haben seit langem bewiesen, dass sie dazu in der Lage sind, obwohl oder vielleicht gerade, weil sie aus unterschiedlichen musikalischen Genres und Welten kommen. Ihr jüngstes Album mit dem programmatischen Namen „GESTALT!“ aber halten sie selbst für einen wichtigen Höhepunkt ihres bisherigen Dialogs des improvisierenden Miteinanders.

Was auch am Dritten im Bunde liegt, der hier zwischen den beiden Stilistiken der Kreuschs vermittelt, das sonst nicht unproblematische, sich gerne überdeckende Gespann von Gitarre und Klavier völlig harmonisch klingen lässt und obendrein auch noch in jedem Moment ein sicheres rhythmisches Fundament ausbreitet: der amerikanische Bassist Anthony Cox. 

Die hier dokumentierte Essenz dieser spontanen Sessions begeistert. Weil diese drei begnadeten Musiker sich wie von Zauberhand geleitet in der kreativen Führung abwechseln und ergänzen; weil sie – anders etwa als bei vielen auch deswegen in Verruf geratenen Freejazz-Sessions – ein grandioses Gespür für das richtige Ending der einzelnen Improvisationen beweisen; und weil so fast jedes Movement eine Song-Struktur bekommt, obwohl diese nie beabsichtigt war.

Weitere Informationen gibt es hier: https://www.glm.de/produkt/cornelius-claudio-kreusch-anthony-cox-johannes-tonio-kreusch-gestalt/

Die Musik zum Reinhören und Bestellen: https://smarturl.it/kreuschcoxgestalt

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Happy-Release-Day: JANNOTTA & KLENTZE PROJECT

Roger Jannotta und Thorsten Klentze kennen sich schon lange – höchste Zeit die gemeinsame Entwicklung ihrer musikalischen Reise zu veröffentlichen. In den 20 Jahren gab es zahlreiche gemeinsame Projekte und Produktionen, die die Beiden dokumentiert haben. Die vorliegenden Aufnahmen sind sozusagen die Crème de la Crème der gemeinsamen Jahre.

Lyrisch und modern zaubert das Sextett farbenreiche Klangbilder voller Überraschungen, schlichter Schönheit oder mitreißendem Groove über den Kompositionen und Songs der beiden Bandleader, die viel Raum für Improvisation lassen.

Mit sicherem Gespür für die Wahl der Mitmusiker haben die Beiden eine hochkarätige Band der Münchner Szene zusammengestellt.

Die Sängerin Natalie Elwood legt mit ihrer klangvollen Stimme unvergessliche Gefühlsspuren über die Songs und verzaubert die Zuhörer mit ihrer – fast instrumental klingenden – Improvisation.

Hören Sie rein: Hier gehts zur Musik 

Weitere Infos auf der Künstlerwebseite bei GLM: https://www.glm.de/kuenstler/roger-jannotta-thorsten-klentze-project/