Veröffentlicht am

Eine seltene Aufnahme: Café del Mundo meets Mulo Francel & D.D. Lowka – La Puerta

Inspiration ist die geheimnisvolle Kraft in der Musik. Kommt sie in Fluss, entstehen jene magische Momente, die Musiker und ihr Publikum in ein fesselndes Fluidum ziehen.

So geschehen in der Begegnung der beiden Gitarristen Jan Pascal und Alexander Kilian alias Café del Mundo mit Mulo Francel am Saxofon und seinem kongenialen Partner Didi Lowka am Kontrabass.

Gemeinsam stieg man hinein in schäumend-sinnliche Klangfluten: Flamenco, die Musik des flirrenden Südens. Sie lebt ungebrochen seit vielen tausend Jahren, nostalgisch und zugleich immer aktuell und zeitlos, voller Anmut, Leidenschaft und Kraft. Im Herzen dieser Musik begegnen einander Europa, Afrika und der Orient. Entstanden ist eine inspirierte Musik voller Begegnung.
Eine berührende und lebensfrohe Entdeckungsreise voller spielerischer Brillanz. Traditionelle Flamenco-Rhythmen treffen mitreißende Latinjazz-Impressionen und Tango, charmant präsentiert und nicht ohne eine gehörige Portion Spielwitz.

Hier gehts zur Musik: https://smarturl.it/LaPuerta

Hier gehts zur Playlist der bisher veröffentlichten Titel von Contemplum:

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Veröffentlicht am

ESSENZA von JAZZ À LA FLUTE – ISABELLE BODENSEH & LORENZO PETROCCA

Jazz a la flute – Isabelle Bodenseh und Lorenzo Petrocca bilden eines von wenigen Jazz-Ensembles, denen man getrost das Prädikat „einzigartig“ verleihen kann. Sie schaffen aus Flöte und Gitarre ein Universum aus mannigfaltigen Klangfarben und Spielsituationen. Wie es nur Virtuosen können, die zugleich phantasievolle Spontankomponisten sind, bedienen sie sich unbeschwert und von Rollenklischees unvorbelastet scheinbar unbegrenzter Möglichkeiten.

Wie gegensätzlich sind die Biographien! Er, der ehemalige Box-Champion aus dem süditalienischen Crotone, der Stadt des Pythagoras, der musikalische Autodidakt. Sie: die Dozentin und studierte Orchestermusikerin, deren Freiheitsdrang und Improvisationsgabe sie zur Vollblutjazzerin prädestinieren. Doch sie ist Halbfranzösin, die einige Zeit in Kuba verbracht hat. Das romanische Temperament und der romantische Ausdrucksreichtum vereint sie zu einem Duo. Sie spielen nicht nur Jazz-Standards, sondern sie setzen neue Standards vor allem in der Rollenverteilung und im Klangfarbenreichtum. Doch das Album ist kein Demonstrationsobjekt, denn „Lorenzo und ich entdecken alles aus der reinen Spielfreude heraus und nehmen uns Zeit für unseren Sound und unsere Arrangements ohne uns irgendwo zu orientieren“. (Isabelle Bodenseh)

(Auszug aus Text von Marcus Woelfe)

Mehr Informationen hier: https://www.glm.de/kuenstler/jazz-a-la-flute/

Zur Musik: https://smarturl.it/essenzajazzalaflute

Veröffentlicht am

NAFAS und BAJO LAS PALMAS

NAFAS – Basem Darwisch

Nafas  bedeutet in mehreren Sprachen (Arabisch, Farsi, Urdu, Malay oder Indonesisch)  Atem , Atemzug , Atemhauch. Das Wort steht auch als Metapher für Freiheit …Ursprung des Wortes im arabischen ist nafs , was Seele bedeutet.

„Das Bild meines Freundes, der an Corona erkrankte, verließ mich nicht, als ich das Lied Nafas schrieb. Er wurde 3 Wochen lang in der Münchner Klinik Schwabing künstlich beatmet und hatte Angst, dass jemand das Beatmungsgerät entfernen würde. Er beschrieb jeden Atemzug während seines Aufenthaltes per Bote, und es wurde mir sehr klar, was Atem bedeutet: Atem bedeutet einfach Leben. Er gab nicht auf und nahm sein Leben mit viel Mut und Hoffnung zurück, denn er war dem Tod sehr nahe.

Seine schriftlichen Botschaften aus dem Krankenhaus haben mich mit dieser Musik sehr inspiriert, und als er wieder gesund wurde, wusste ich auch, dass man trotz aller Schwierigkeiten immer die Hoffnung bewahren sollte!“

(Basem Darwisch)

Zur Musik: https://smarturl.it/darwischnafas

 

Bajo Las Palmas – Andreas Hinterseher

„Eines Tages bekam ich in den sozialen Medien eine interessante Freundschaftsanfrage. Matthew Stoneman aus Los Angeles. Ein wundervoller Sänger mit einer geradezu magischen Stimme.

Vom ersten Moment an war klar, ich will unbedingt etwas mit ihm zusammen aufnehmen. Von der Idee begeistert und selbst in freiwilliger Quarantäne, sendete Matthew seine Aufhnahmen  zu seinem Freund Jorge Chicoy nach Kuba. Chicoy, der mit Größen wie Arturo Sandoval oder Omara Portuondo gespielt hat, steuerte seine wunderbare Gitarre bei. Von Kuba aus ging die Reise weiter in die bayerischen Berge, wo ich in karibischen Träumen schwelgend mein Akkordeon eingespielt habe. Von dort aus wieder zurück nach Kuba. Dort arbeitete Enrique Lazaga, einer der ganz großen alten Musikerlegenden, mit seinen Maracas weiter am gemeinsamen Werk.

Auch wenn wir um die halbe Welt verteilt an dem Stück gearbeitet haben, fühlt es sich doch so an, als ob wir zusammen am Ende eines heißen Tages in einem kühlen Hinterzimmer auf Kuba Bajo Las Palmas zusammen musiziert hätten. Ich freue mich, über die Begegnung in der Musik neue, wundervolle Freunde dazugewonnen zu haben. Viva la Cuba!

Bajo Las Palmas, ein Liebeslied, entstanden unter einer Palme auf Kuba, während einer heftigen Diskussion zwischen Matthew und seiner kubanischen Freundin. Die Eingebung dieser wundervollen Melodie hat, so heisst es, jeglichen Streit sofort beendet und eine innigliche Liebesszene in den nächtlich warmen kubanischen Sand gezaubert.

Bajo Las Palmas, unter den Palmen und unter den leuchtenden Sternen der Karibik.“

(Andreas Hinterseher)

 

Matthew Stoneman – Music, Lyrics & vocal
Jorge Chicoy – Guitar
Enrique Lazaga – Maracas
Andreas Hinterseher – Accordion

Musik:https://smarturl.it/BajolasPalmas

Video: https://www.youtube.com/watch?v=AX8RC8ENSDw

Veröffentlicht am

Happy Release Day: Heute CROSSING LIFE LINES – MULO FRANCEL

Saxophonist und Weltenbummler Mulo Francel versammelt kreative Musiker mit biografischen Wurzeln in Mittel- und Ost-Europa. Mit beflügelndem Jazz und World Music feiern sie 75 Jahre Frieden zwischen den Ländern. Einen historisch beispiellosen Frieden, der alles andere als selbstverständlich ist. Einen Frieden, den es zu erhalten gilt.

Die Idee zu diesem Album entstand während einer ausgedehnten Konzerttour von Mulo Francels Ensemble Quadro Nuevo durch Tschechien und Polen. In der Begegnung mit unzähligen herzlichen Menschen ließen ihm die Emotionen dieser Reise keine Ruhe. Essenzielle Fragen drängten sich auf: Wie gehe ich mit dem Leid um, das die Generation unserer Großväter verursacht hat? Spricht man es an? Entschuldigt man sich?

Mulo Francel:

„Das Ende des Zweiten Weltkrieges ist über 75 Jahre her. Vorbei die Besatzung, das Internieren, das massenhafte Vergewaltigen und Töten, die Vertreibung aus der Heimat. Vorbei. Zumindest in Mitteleuropa und den angrenzenden Ländern im östlichen Europa.

Ich suchte Kollegen, die mein Anliegen verstehen. Die aufgrund ihrer Biografie einen Sinn für das Überwinden von Grenzen und das Bauen von versöhnenden Brücken zwischen den Völkern haben.

Mir war es wichtig, dass jeder dieser fantastischen Musiker seine schöpferische Kraft auf dem Album frei entfalten kann.“

Mehr Informationen gibt’s hier:

https://www.glm.de/produkt/mulo-francel-crossing-life-lines/

 

Mulo Francel sax

Diknu Schneeberger guitar
Philipp Schiepek guitar

Izabella Effenberg vibraphone

David Gazarov piano
Bernd Lhotzky piano

Robert Kainar drums
Stefan Noelle drums

D.D. Lowka bass
Sven Faller bass

Jiří Bárta cello

 

Das Video zum Titel NAAB gibt’s hier https://www.youtube.com/watch?v=VqNUrinsSPw

Die Musik zum Reinhören und Bestellen https://smarturl.it/mfcrossinglifelines

 

 

Veröffentlicht am

Zwei weitere Werke zur Reihe CONTEMPLUM Meditation – Contemplation – Music Flow

A Vucchella

A Vucchella ist ein neapolitanisches Lied, komponiert von Francesco Paolo Tosti  (1846-1916), hier gespielt von Nicole Heartseeker am Klavier und Mulo Francel am Tenorsaxophon, der auch das jazzige Arrangement und die Improvisation übernahm.

Der Song trägt eine fröhliche sonnige Grundstimmung. Er ist in dieser Fassung auch Bestandteil des Hörbuches „Zwischen Raum und Zeit“ (GLM 109, Veröffentlichung 9.Oktober 2020) mit persisch und deutsch gesprochener Lyrik.

Zur Musik: https://smarturl.it/AVUCCHELLA

 

Ouvre tes yeux bleus

Ouvre tes yeux bleus (Öffne deine blauen Augen / Open thy blue eyes,) ist eine Komposition von Jules Massenet (1842-1912) und ursprünglich für Singstimme und Klavier angelegt. Mulo Francel (Klarinette) und Nicole Heartseeker (Piano) greifen Massenets Hang zur Leichtigkeit auf. Eine luftig-heitere Morgenstimmung, die offen ist für die Blüten der Lebensreise.

Jules Massenet wird als begabter Elfjähriger nach Paris geschickt, um dort Klavierunterricht zu erhalten. Neben dem Studium arbeitet er als Klavierlehrer, Cafèpianist und Perkussionist. 1863 gewinnt er den begehrten Prix de Rome und verbringt einige Monate in der Villa Medici. Dort trifft er Franz Liszt.

Eine Begegnung, die nicht allein künstlerischen Wert hat. Liszt vermittelt ihm auch eine Klavierschülerin; es funkt zwischen den beiden und sie heiraten. Zurück in Paris, verzichtet Jules Massenet bei den Salonabenden mehr und mehr auf das virtuos üppige Blendwerk. Damit bewegt er sich weg von der großen Geste seines Freundes Franz Liszt.

Massenets Musik verzaubert die Zuhörer durch Tiefe und Schlichtheit. Jeder Liebhaber französischer Opern kennt die berühmte „Meditation“, die Jules Massenet als Violinsolo für die Oper Thaïs geschrieben hat.

Claude Debussy betitelte ihn als einen der beliebtesten spätromantischen Komponisten. Massenet zelebriert in seinen Liedern er eine fließende Ruhe, die einen mitnimmt und trägt.

Im Original-Text heißt es:

What is the good of contemplating the earth
and its beauty?
Love is a sweeter mystery
than a summer’s day;

Zur Musik: https://smarturl.it/Ouvretesyeuxbleus